Bericht über die 68. Hilfsfahrt nach Rumänien und die 44. Fahrt in die Republik Moldova vom 27. April bis 5. Mai 2019.

Wohl zum letzten Mal (das hat es jedoch auch schon im Herbst 2018 geheißen) begab sich der 76-jährige praktische Arzt Dr. Euler-Rolle, der seit Beginn dieses Jahres in Pension ist, wieder mit einem Team auf Hilfsfahrt nach Rumänien und Moldawien.

Auszüge aus seinem Bericht

Auf Grund eines Kurierartikels von Uwe M. über Rumänien hatte die Seifenfabrik Walde 1.000 Stück Seifen gratis geschenkt, ein großes Danke dafür. Fam. K. aus Ottakring hatte mir den Großteil einer Wohnungsräumung zur Verfügung gestellt, Frau Elfriede G. strickt seit Jahren Kindersachen für unsere Fahrten, Frau K. aus Getzersdorf spendete wieder 1.000,- €, Frau V. stellte sich wieder mit einer Geldspende, Süßigkeiten und Schulutensilien ein, die Firma Merkur 1210 spendete Kindernahrungsmittel, die Suppenküche der Pfarre Gersthof trug 642 € bei. Der mir nicht persönlich bekannte Herr Peter K. aus Graz überrascht mich immer wieder mit seiner überaus großzügigen Spende von monatlich 500 €. Ich sage vielen, vielen Dank dafür! Pfarrer N. aus Ottakring spendete 1.500 €, meine Mitfahrer Erna und Sascha F. machten eine Fotoausstellung, der Erlös von 5.500 € wurde für den Wasserleitungsbau in Selemet verwendet. Die Sammlerin der Nation, Frau Elisabeth K. von den Lisaleuchten, hat mir wieder eine Geldspende, unzählige Taschen und über 90 fix fertig gepackte und beschriftete Kartons übergeben. Einfach: vor den Vorhang! Wolfgang W. hat mir zum wiederholten Mal palettenweise Verbandstoffe, Windeln und OP Material verschafft, Herr Ing. L. von der Volkshilfe sechs riesige Kartons mit den so beliebten Müsliriegeln. Im Namen aller Bedürftigen: Vielen Dank dafür! Seit 20 Jahren stellt mir eine nicht gerne genannte Autofirma im 10. Bezirk einen überaus verläßlichen Kastenwagen zur Verfügung, Frau Andrea G. von der Auto-Verleihfirma Flott ist mir beim Preis sehr entgegengekommen und hat uns zusätzlich mit sehr vielen Getränken versorgt.

Laden vor der Abfahrt, immer verbunden mit der Frage: Wohin mit den hunderten Kartons, Schachteln, den orthopädischen Hilfsgütern, den Lebensmitteln, den Süßigkeiten? Ohne die jahrelange Hilfe und den Platz von Lizzi und Franz Rath in Sievering ginge rein gar nichts. Ich darf jederzeit zum Packen, Arbeiten und Schlichten kommen, immer bin ich willkommen, ein besonderes Danke! Über Vermittlung von E. Diaconu hat uns der Geschäftsführer der Fa Lukoil, Herr Mag. Gulla, ermöglicht, in ganz Rumänien bei den Lukoil-Tankstellen gratis zu tanken. So konnten wir für diese Fahrt eine Menge Geld sparen. Ein ganz großes Danke! Nach wochenlanger Vorbereitung, dem Verfassen und dem Einreichen von diversen Papieren und Bewilligungen für die Moldova kam dann endlich das ersehnte „Aviz“, der Freibrief für den Zoll an der Grenze zu Moldau.

Am neunten Tag dieser Hilfsfahrt in zwei osteuropäische Länder kamen wir nach fast 3.000 km Fahrt und einer Gesamtwartezeit an Grenzen und Zoll von 6 Stunden und 45 Min. wieder wohlbehalten in Wien an. Die Gesamtausgaben seit der letzten Fahrt im Oktober 2018 betrugen 5.915,13 € und 24.300 € für unser Trinkwasserprojekt in Selemet. Danke meinen Mitfahrern und Mithelfern: Erna, Sascha und Herbert sowie unserem Star-Übersetzer Tobias. Danke für die Gastfreundschaft und Verpflegung bei Bernadette in Satu Mare, den Schwestern in Roman und Raducaneni, unseren Freunden in Chisinau Tatiana und Peter, Veronica in Tudora und Tatiana in Selemet. Seit über 20 Jahren ist Herr Ing. Fegerl so hilfsbereit und nett und stürzt sich nach meiner Arbeit auf diesen Bericht, wo er die Fotos formatiert, einfügt, druckt, kuvertiert, den Großteil versendet und ganz nebenbei auch noch Geld spendet. Ein riesengroßes: Danke dafür.

Nach § 16 der Statuten meines Hilfsvereines fließt etwaiges Vermögen des Hilfsvereines nach meinem Ableben dem Steyler Missionshaus St. Gabriel zu. Schon Moliere schrieb: “Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun!“

Dr. Euler-Rolle, Wien im Mai 2019

Gesamter Bericht siehe: 

http://www.fegerl.at/josef/roman/68.HF/Bericht%2068+44%20Fj%202019.pdf


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„War’ns auf Urlaub, oder war des wieder so a Benefizg’schichtl?“ so oder ähnlich („Sie fahr’n schon wieder? So dickköpfige Männer sind ein Wahnsinn!“) kommentierten PatientInnen des 73-jährigen Arztes Dr. Euler-Rolle (Im Bild rechts) die Schließung seiner Ordination für die 63. Hilfsfahrt nach Rumänien und die 39. Fahrt in das ärmste Land Europas, die Republik Moldova, vom 22.10. bis 30.10.2016.
Eine Reise, die wahrlich wieder zum Solidarisches Abenteuer wurde: siehe http://www.fegerl.at/roman 


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Der PROSI Supermarket ist in Wien längst kein Geheimtipp mehr, sondern seit 17 Jahren eine besonders beliebte Adresse für einen Einkauf von exotischen Lebensmitteln und Waren aus über 60 Ländern. Cosmetic & Hair World, Kurse für internationale Küche, jährliche Straßenfeste (siehe Standard-Artikel vom 15.7.2016) bzw. PROSI eXotic Bälle und seit Juni 2016 ein indisches Restaurant vervollständigen das Angebot. Aus Dankbarkeit für seine KundInnen etablierte der aus dem indischen Bundesstaat Kerala stammende Firmengründer und Geschäftsführer Prince Augustin Pallikunnel (am Foto der Herr mit Brille) 2011 die PROSI Global Charity.


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Euler-rolle-maedchenAuch wenn der 73-jährige praktische Arzt Dr. Helmut Euler-Rolle seine Hilfsfahrten selbst nicht kombiniert, aber an dieser Stelle sei es erwähnt:  62 Hilfsfahrten nach Rumänien und 38 Fahrten in die Republik Moldova ergeben zusammen 100. Zudem lässt sein aktueller Bericht erkennen, dass die Aktivitäten sich immer weiter steigern. Herzliche Gratulation zum Jubiläum!

 

 


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Euler-RomafamEinen beeindruckenden Bericht Dr. Euler-Rolle über seine 60. Hilfsfahrt nach Rumänien und die 37. Fahrt in die Republik Moldova vom 24.10. bis 1.11.2015 hat Dr. Euler-Rolle verfasst.

„Wenigstens 8 Tag ausrasten, den Urlaub werden’s schon brauchen.“, meinte liebevoll eine Patientin und abgegeben wurden als besondere Sachen: Boxhandschuhe, Energieduschgel für jeden Tag, Pflegeprogramm für Pigmentflecken, Haarperücken, Geldkassetten, eine CD mit „Das Wandern ist des Müllers Lust“,


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Euler-webSeit 27 Jahren reist der Wiener Arzt Dr. Helmut Euler-Rolle regelmäßig nach Osteuropa, um armen Menschen, insbesondere auch Roma, in Rumänien und Moldawien zu helfen. Obwohl er mit 72 Jahren auch das offizielle Pensionsalter schon längst überschritten hat, denkt er nicht an den Ruhestand, die nächste Reise bzw. das nächste solidarische Abenteuer wird schon geplant. Seine Ordination in Ottakring dient ihm dazu als „Basislager“. Im Lauf der Zeit haben sich auch die Projekte gewandelt, von anfänglich fast ausschließlicher Katastrophenhilfe hin zu nachhaltiger Unterstützung von marginalisierten Bevölkerungsgruppen, insbesondere Roma.


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