Im Newsletter von Africa Amini Alama (AAA) vom Oktober 2019 reiht sich eine Weiterentwicklung des Projekts an die andere. Hier ein gekürzte Version: 

OFFIZIELLE ERÖFFNUNG DER MUTTER-KIND-EINHEIT

Dieses Bild bräuchte keine Erklärung. Es beinhaltet vieles: Neuanfang, Zuversicht, Freude, Hoffnung, Erleichterung, ein zutiefst im Herzen berührt sein. Ja all das geht mit der Geburt eines Kindes einher und hier im Bild sogar mit einer Zwillingsgeburt. Gefühle, die unser Team hier in Momella immer wieder erleben, angesichts der hilfreichen Menschen, die uns besuchen kommen, der berührenden Erlebnisse, denen wir begegnen. Innerhalb Africa Amini Alama hatten wir in den letzten Monaten nicht nur eine Zwillingsgeburt, sondern es war der Neuanfang für viele kleine und große Projekte. Die Eröffnung der Mutter-Kind Einheit zusammen mit der Familie Kucera-Sliutz, war wohl der einprägsamste Neuanfang in diesem Sommer. Lang erwartet, heiß ersehnt und letztendlich so schnell gebaut.

OUTREACH-PROGRAMME IN ENTLEGENEN GEGENDEN

Auch unsere Outreach-Programme gewinnen an Bedeutung. Wir werden mittlerweile jede Woche am Mittwoch in ein anderes Dorf eingeladen. Bis zu 120 PatientInnen versammeln sich vor dem Gemeindegebäude oder in der Kirche, um von unserem Spitalsteam untersucht und aufgeklärt zu werden. Es geht darum, Vertrauen zu schaffen, die akuten Fälle herauszufiltern und an unser Spital anzubinden.

NEUE CHIRURIGSCHE OPERATIONSVERFAHREN

Einen wagemutigen Schritt gibt es auch in unserer chirurgischen Abteilung zu berichten. Eine neue Operationstechnik wurde in unserem Spital eingeführt: Unser Allgemeinchirurg Dr. Kombo wurde in Lübeck von Dr. Robert Keller für drei Wochen in minimal invasiver Chirurgie ausgebildet und hier in Momella von ihm dann noch zwei Wochen begleitet.

DIANA MIT NEUER ZAHNARZTEINHEIT

Gleich nebenan freut sich Diana in ihrem kleinen Zahnreich über ihr 4 Monate altes „Baby”: die neue Zahnarzt-Klinik, in der sie mittlerweile nun auch Wurzelbehandlungen und Scaling anbieten kann, dies mit einem fabrikneuen Zahnarztstuhl.

SOWAT-FILTERMASCHINE FÜR REINES TRINKWASSER 

 

Eine unscheinbare Geburt, mit weitreichenden Auswirkungen: unsere neue Filteranlage, gesponsert von Sowat und mit Hilfe von Vöslauer im gesamten Spital installiert – im Operationsbereich, in der Dentalklinik, im Labor und im Ambulanz-Bereich gibt es seit dieser Geburt reinstes Trinkwasser.

4 STAR RATING

Eine Bewertung all des bereits Geborenen? Wo gibt es denn so etwas? Wie ein APGAR Score für unsere Neugeborenen. Hier in Tansania wird jede Spitalseinheit seit einigen Jahren vom Ministerium mit Sternen bewertet. ENDELEA KAMPAGNE: KETTE DER BARMHERZIGKEIT Für genau diese Menschen, die sonst keine Behandlung bekommen, sind wir da und starten eine Sammelaktion, die im November beginnen wird: „die Kette der Barmherzigkeit”. Die dazugehörige Website ist unter endelea.africaamini.com erreichbar. Sie können PatientInnen mit einer lebensrettenden Operation helfen, wieder in den Lebensprozess eingegliedert zu werden.

WORSEG VISION – 7. KLASSE FEIERT SCHULABSCHLUSS

Geburt außerhalb des Spitals? In Momella ist dies möglich. Denn auch in unseren Schulen, vor allem der Worseg Vision gibt es Grund zu feiern. Zum ersten Mal seit Bestehen der Worseg Vision Academy graduiert die siebte und letzte Klasse. Wir feierten mit Distriktbehörden, den 25 Schülern mit erfolgreichem Grundschulabschluss und deren Eltern.

PAMOJA SECONDARY SCHOOL

Auch in der Pamoja Secondary School gibt es immer wieder Neues zu berichten. Diesmal sind es neue Kurse und Events. So führte Marcel Milde unsere Kids neben Kursen in Entrepreneurship auch in die Kunst des Taekwondo ein. Marcial Arts in Verbindung mit Maasai Art, eine spannende Mischung!

DIE GEBURT VON KÜNSTLERISCHEN TALENTEN

Unsere Schulkinder waren in den letzten Monaten wieder künstlerisch unterwegs. Hier entstehen Hobbies, die gerade jene Kinder sehr fördern, denen in den Familien nie erlaubt war, sich selbst auszudrücken. In diesen Stunden dürfen sie ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Echte Kunstwerke entstehen! Ob beim Basteln der Armbänder für Ihre Pateneltern (falls Sie als Pate noch keines per Post zugeschickt bekommen haben, bitte bei Johanna melden), oder beim Designen von eigenen umweltfreundlichen Stofftaschen in der Kindervilla oder beim Malkurs mit Norbert Guldner in der Pamoja.

 

CONTAINER YOUTH CLUB OFFIZIELL ERÖFFNET

Auch unsere Kids in der Kindervilla durften an einer Geburt teilhaben. Das neue Containerhaus, in welchem die größeren Kinder nun in Ruhe Hausaufgaben machen dürfen, oder sich zum Lesen oder Plaudern mit Gleichaltrigen in AFRICA AMINI ALAMA – INTERNATIONAL NGO IN TANSANIA Wenn ich nun schreiben würde, auch Africa Amini Alama ist neu geboren. Wer würde uns das glauben? Und doch ist es so. Nach einer plötzlichen Gesetzesänderung mussten alle Organisationen, die unter limited by guarantee und charitable gelaufen sind, eine neue Rechtsform einnehmen. FRIENDS OF AFRICA AMINI ALAMA USA Eine Registrierung mit tatsächlich weitreichenden Folgen darf hier nicht unerwähnt bleiben – die offizielle Registrierung als eigenständige Hilfsorganisation in den USA mit 501 C3 Absetzbarkeitsstatus. Friends of Africa Amini Alama heißt unser neuer Verein. Umso mehr freute es uns, dass Denise Brown, Gründungsmitglied des neuen Vereins, hier vor Ort Zeit im Projekt verbrachte.

NEUER RESTAURANTBEREICH IN DER MAASAI LODGE

Ein herzliches Karibu sana, unsere Maasai Lodge zu besuchen. Mit dem neuen Restaurantbereich und zwei weiteren Bomas hat die Lodge neue Lebensbereiche geschaffen, die unseren Gästen weitere kraftvolle Plätze zum Verweilen und Erleben anbietet. Diese eröffneten wir zu Anfang der Saison, nach der erfolgreichen Kili-Karibu Fair, im Juni dieses Jahres.

 

AAA-TREFFEN MIT CHRISTINE

6. November 2019, 18 Uhr, Heuriger Wolff, Rathstraße 46-50, 1190 Wien, Zusammensein von Freunden und Interessenten mit DDr. Christine Wallner, der Gründerin von Africa Amini Alama.

 

ABSCHLIESSEND …

Es gab unzählige Geburten in unserer Mutter Kind-Einheit, viele symbolische Geburten in Africa Amini Alama und viele GeburtshelferInnen, die diese Projekte begleiteten. Wir sehen immer wieder, wie Menschen, die sich hier einlassen und beitragen, durch genau diese authentischen Erlebnisse berührt werden und in sich etwas erfahren, dass sich wie die Geburt eines neuen Geistes tief im Inneren anfühlt. Es sind dies Erlebnisse, die man nicht so schnell vergisst und die Menschen aus Ihrem gewohnten Alltag herausholen und bereichern. An so einem Ort mitwirken zu dürfen, erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit! Jede Geburt ist ein Geschenk Gottes!

Cornelia Wallner-Frisee, Momella, Oktober 2019

DANKE AN ALLE UNTERSTÜTZER/INNEN!

Hier geht’s zum Newsletter in voller Länge: https://webmail.easyname.com/?_task=mail&_caps=pdf%3D1%2Cflash%3D0%2Ctif%3D1&_uid=2045&_mbox=INBOX&_safe=1&_action=show#AAA


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 Season in Full Swing! Go Organic! Die Weiterbildungskurse von SAT (Sustainable Agriculture Tanzania / Nachhaltige Landwirtschaft Tansania) haben begonnen und die Organisation präsentiert mit großer Freude alle Programme. Darüber hinaus verfolgt SAT weiter die Ziele einer nachhaltigen Entwicklung und zeigt wie erfolgreich sie daran arbeiten.

Auch die Kooperation mit Äthiopien auf diesem Gebiet wird weitergeführt. Ausführlich werden sie über das SAT-Programm über Ihren Newsletter informiert: 

https://mailchi.mp/kilimo/more-and-more-organic?e=e7bceb8c30

Der Gewürzfarmer Msakuzi hat SAT in seine Region eingeladen, weil die meisten Farmer noch skeptisch gegenüber organischer Landwirtschaft eingestellt sind.

https://kilimo.us9.list-manage.com/track/click?u=dbcfc359db4e31e12293535bd&id=add14f4607&e=e7bceb8c30

Janet Maro, die Leiterin von SAT, präsentiert das Ausbildungszentrum für Farmer


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Seit fast zwanzig Jahren engagieren sich Herta und Peter Suchy für die Qero, ein indigenes Volk, das hoch oben in den Anden Perus lebt. Nun werden sie im August nochmals zu ihnen reisen und die Projekte abschließen.


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Bericht über die 68. Hilfsfahrt nach Rumänien und die 44. Fahrt in die Republik Moldova vom 27. April bis 5. Mai 2019.

Wohl zum letzten Mal (das hat es jedoch auch schon im Herbst 2018 geheißen) begab sich der 76-jährige praktische Arzt Dr. Euler-Rolle, der seit Beginn dieses Jahres in Pension ist, wieder mit einem Team auf Hilfsfahrt nach Rumänien und Moldawien.

Auszüge aus seinem Bericht

Auf Grund eines Kurierartikels von Uwe M. über Rumänien hatte die Seifenfabrik Walde 1.000 Stück Seifen gratis geschenkt, ein großes Danke dafür. Fam. K. aus Ottakring hatte mir den Großteil einer Wohnungsräumung zur Verfügung gestellt, Frau Elfriede G. strickt seit Jahren Kindersachen für unsere Fahrten, Frau K. aus Getzersdorf spendete wieder 1.000,- €, Frau V. stellte sich wieder mit einer Geldspende, Süßigkeiten und Schulutensilien ein, die Firma Merkur 1210 spendete Kindernahrungsmittel, die Suppenküche der Pfarre Gersthof trug 642 € bei. Der mir nicht persönlich bekannte Herr Peter K. aus Graz überrascht mich immer wieder mit seiner überaus großzügigen Spende von monatlich 500 €. Ich sage vielen, vielen Dank dafür! Pfarrer N. aus Ottakring spendete 1.500 €, meine Mitfahrer Erna und Sascha F. machten eine Fotoausstellung, der Erlös von 5.500 € wurde für den Wasserleitungsbau in Selemet verwendet. Die Sammlerin der Nation, Frau Elisabeth K. von den Lisaleuchten, hat mir wieder eine Geldspende, unzählige Taschen und über 90 fix fertig gepackte und beschriftete Kartons übergeben. Einfach: vor den Vorhang! Wolfgang W. hat mir zum wiederholten Mal palettenweise Verbandstoffe, Windeln und OP Material verschafft, Herr Ing. L. von der Volkshilfe sechs riesige Kartons mit den so beliebten Müsliriegeln. Im Namen aller Bedürftigen: Vielen Dank dafür! Seit 20 Jahren stellt mir eine nicht gerne genannte Autofirma im 10. Bezirk einen überaus verläßlichen Kastenwagen zur Verfügung, Frau Andrea G. von der Auto-Verleihfirma Flott ist mir beim Preis sehr entgegengekommen und hat uns zusätzlich mit sehr vielen Getränken versorgt.

Laden vor der Abfahrt, immer verbunden mit der Frage: Wohin mit den hunderten Kartons, Schachteln, den orthopädischen Hilfsgütern, den Lebensmitteln, den Süßigkeiten? Ohne die jahrelange Hilfe und den Platz von Lizzi und Franz Rath in Sievering ginge rein gar nichts. Ich darf jederzeit zum Packen, Arbeiten und Schlichten kommen, immer bin ich willkommen, ein besonderes Danke! Über Vermittlung von E. Diaconu hat uns der Geschäftsführer der Fa Lukoil, Herr Mag. Gulla, ermöglicht, in ganz Rumänien bei den Lukoil-Tankstellen gratis zu tanken. So konnten wir für diese Fahrt eine Menge Geld sparen. Ein ganz großes Danke! Nach wochenlanger Vorbereitung, dem Verfassen und dem Einreichen von diversen Papieren und Bewilligungen für die Moldova kam dann endlich das ersehnte „Aviz“, der Freibrief für den Zoll an der Grenze zu Moldau.

Am neunten Tag dieser Hilfsfahrt in zwei osteuropäische Länder kamen wir nach fast 3.000 km Fahrt und einer Gesamtwartezeit an Grenzen und Zoll von 6 Stunden und 45 Min. wieder wohlbehalten in Wien an. Die Gesamtausgaben seit der letzten Fahrt im Oktober 2018 betrugen 5.915,13 € und 24.300 € für unser Trinkwasserprojekt in Selemet. Danke meinen Mitfahrern und Mithelfern: Erna, Sascha und Herbert sowie unserem Star-Übersetzer Tobias. Danke für die Gastfreundschaft und Verpflegung bei Bernadette in Satu Mare, den Schwestern in Roman und Raducaneni, unseren Freunden in Chisinau Tatiana und Peter, Veronica in Tudora und Tatiana in Selemet. Seit über 20 Jahren ist Herr Ing. Fegerl so hilfsbereit und nett und stürzt sich nach meiner Arbeit auf diesen Bericht, wo er die Fotos formatiert, einfügt, druckt, kuvertiert, den Großteil versendet und ganz nebenbei auch noch Geld spendet. Ein riesengroßes: Danke dafür.

Nach § 16 der Statuten meines Hilfsvereines fließt etwaiges Vermögen des Hilfsvereines nach meinem Ableben dem Steyler Missionshaus St. Gabriel zu. Schon Moliere schrieb: “Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun!“

Dr. Euler-Rolle, Wien im Mai 2019

Gesamter Bericht siehe: 

http://www.fegerl.at/josef/roman/68.HF/Bericht%2068+44%20Fj%202019.pdf


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 Aktueller Spendenaufruf für Lernen mit Kopf, Herz & Hand *


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Die Überlebenden des verheerenden Zyklons in Mosambik brauchen dringend Unterstützung bei der Errichtung von Notunterkünften.

Der Entwicklungshilfeklub hat sich spontan bereit erklärt, die Sorge um die betroffenen Menschen mit seinen Spenderinnen und Spendern zu teilen und bittet dringend um Ihre Mithilfe: Zelte für Familien, deren Häuser vollkommen zerstört sind, und wasserdichte Planen für Familien, welche die Möglichkeit haben, sich selbst eine provisorische Unterkunft zu bauen oder ihre meist schwer beschädigten Häuser reparieren müssen.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende

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