Jemen: Leben trotz Krieg

Nahrungsmittelhilfe für Kriegsflüchtlinge – Eine Hungerkatastrophe droht.

Durch die verheerenden Kriegshandlungen im Jemen seit 2015 sind Millionen von Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Das Leid der Menschen, die ihre Häuser und Felder auf der Suche nach friedlicheren Gebieten verlassen mussten, ist unsäglich. Gezeichnet von Krankheit und Erschöpfung, versuchen viele in Flüchtlingslagern oder bei Gastfamilien Unterschlupf zu finden. Hunger ist ein quälender Begleiter der Familien. Internationale Hilfsorganisationen sehen ernste Anzeichen einer massiven Hungerkatastrophe und schlagen Alarm. Das Leben von vielen tausenden Kindern ist aufgrund der anhaltenden Mangelernährung bedroht.

„Die Menschen haben alles verkauft und haben nun nichts mehr, was sie für Nahrungsmittel eintauschen könnten. Und es gibt keine Möglichkeit, irgendwie Geld zu verdienen“, beschreiben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Partner-Organisation Oxfam die prekäre Situation und bitten dringend um Mithilfe. Gemeinsam mit lokalen Einrichtungen soll betroffenen Menschen in neun Provinzen geholfen werden: durch die Versorgung mit Nahrungsmitteln und Trinkwasser, beziehungsweise durch die Bereitstellung finanzieller Mittel, um Lebensmittel am lokalen Markt einkaufen zu können. Von den 30 Millionen Menschen in Jemen sind geschätzte 22 Millionen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Ohne Nahrungsmittelhilfe droht Hunderttausenden der Hungertod. Von den 30 Millionen Menschen in Jemen sind geschätzte 22 Millionen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Ohne Nahrungsmittelhilfe droht Hunderttausenden der Hungertod.

Nahrungsmittelhilfe für hungernde Familien

Bitte helfen Sie mit, damit Familien mit Nahrungsmitteln versorgt werden können. Die lebensnotwendige Unterstützung wurde gemäß einer Monatsration für eine siebenköpfige Familie berechnet: 40 kg Weizenmehl (20,- €), 10 kg Bohnen (11,- €), 1 Kanister Öl (4,50 €), 30 Flaschen Trinkwasser (9,50 €), sowie Salz, Zucker, Gewürze (4,- €).

Eine Aktion des Entwicklungshilfeklub, gemeinsam mit OXFAM (auch Fotos) Böcklinstraße 44, 1020 Wien Österreich Tel: 720 51 50, E-Mail: office@eh-klub.at www.entwicklungshilfeklub.athttp://www.entwicklungshilfeklub.at


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Wir freuen uns sehr! Die insgesamt 103 Kinder unserer beiden Schulen, Intadeynawen und Inguilechan in Niger – haben nagelneue Kleider bekommen! Alle Buben und Mädchen wurden von Schneidern aus Arlit neu eingekleidet. IMARAN dankt seinen beherzten SpenderInnen!


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Weihnachts-Bausteine

OTEPIC, die Graswurzel-Organisation in der Stadt Kitale im Nordwesten Kenias, braucht dringend Unterstützung für die Fertigstellung ihres Konferenz- und Trainingszentrum. Africa Amini Alama, das Entwicklungshilfeprojekt in Tansania, konnte im vergangenen Jahr die Pamoja-Sekundärschule mit einem Fest eröffnen und hat weitere Bauvorhaben gestartet.

Steine für OTEPIC

Vor ein paar Tagen bekam ich Post von Philip von OTEPIC, Kenia. Philip hat das „Zentrum zur Ausweitung und Förderung von Initiativen für lebensfreundliche Technologien“ (engl. OTEPIC) 2008 als ein Selbsthilfeprojekt auf Gemeinschaftsbasis in Kitale, einer Stadt im Westen Kenias, gegründet.

Im Rahmen seiner Deutschland-Tour hat er uns auch in Hitzacker Dorf * besucht. Er hat sich sehr für unsere Lehmbauweise interessiert und welche Aspekte von Permakultur wir in unserem Dorf berücksichtigen wollen. Wir haben eine Menge Gemeinsamkeiten festgestellt, sind sehr neugierig geworden und haben hin und her diskutiert, wie man sein Projekt unterstützen kann, ob man nächstes Jahr mal hinfliegen soll – oder lieber gleich mit LKW und einer Ladung all der Dinge, die sie nötig brauchen – ob wir ein paar junge Menschen aus Kenia ins Dorf einladen könnten, um uns besser kennen zu lernen.

Alles noch offen, aber wir helfen nun durch diesen Spendenaufruf. Philip und sein Team brauchen ganz dringend Steine für ihr Konferenz- und Trainingszentrum. Wie wäre es, wenn wir ihn schon mal auf diese Art und Weise unterstützen, indem jede und jeder einen oder auch mehrere Steine für sein Bildungszentrum spendet? Ein Stein kostet einen Euro – sie brauchen 10.000. Helfen wir einfach:

http://www.otepic.org/de/2018/04/17/spende-steine-fuer-unser-konferenz-und-trainingszentrum/ und direkt der Link zum Spenden: http://www.otepic.org/de/support-2/spenden/

Hier Philips Schreiben: http://www.otepic.org/2018/04/17/donate-bricks-for-our-conference-and-training-center

Christl Wirringa, Hitzacker, 5. Dez. 2018

• Das Hitzacker Dorf am Rande der gleichnamigen Stadt in Niedersachsen (D) ist ein interkulturelles Generationendorf, das eine Perspektive für junge Familien, für Zugereiste und Geflüchtete und fürs Älterwerden bietet.

AAA: Wir bauen und bauen …mit vereinten Kräften …

…an der Pamoja-Sekundärschule
Im Mai 2018 baten wir um Hilfe. Mit vereinten Kräften und finanzieller Hilfe aus Österreich, Deutschland und der Schweiz konnten wir die ersten notwendigen Gebäude der Pamoja-Sekundärschule fertigstellen. Nun liegt es an der Regierung ein, für uns sinnvolles, Memorandum zu unterschreiben und die Registrierung
einzureichen. Während zwei unterschiedliche lokale Bautrupps täglich, bis in die späten Abendstunden, Stein für Stein an den Klassenräumen bauten, begannen wir bereits in den schon fertigen, gerade erst getrockneten Räumen, mit der ersten Vorbereitungsklasse.


Denn hier liegt nun die echte Herausforderung: jene Kinder auszuwählen, die auch das notwendige Potential mit sich bringen, die neue Schule zu besuchen. Unsere
Schüler der siebten Klasse der Maasai Vision sind bereits alle qualifiziert – ihr Niveau
liegt weit über dem Landesüblichen. Doch auch einige Kinder der staatlichen Schule
sollen hier eine Chance auf weitere Ausbildung bekommen, doch nur die Besten,
damit das Niveau der Schule hoc bleibt. Und diesen Schülern wollen wir helfen, ihre
Englischkenntnisse zu verbessern.


Und dann wurde natürlich gefeiert. Mit jenen Sponsoren, die vor Ort ihre Gebäude besichtigten. Franz Wanowits, Dr. Gabriele Holfeld, die Niederösterreichische Landjugend…wir bauen weiter und das Dorf feiert weiter. In der Region selbst
Spenden aufzubringen, ist eine Herausforderung und leider nicht so effektiv wie die Hilfe der großzügigen Spender in Europa. Jedoch im Feiern und sich dankbar erweisen… – darin sind die Tansanier wirkliche Meister! Die Feiern als Ausdruck der Freude – wie wichtig diese Schule doch für die gesamte Dorfgemeinschaft ist!
Sie sagen ASANTE SANA all jenen, die mitgeholfen haben und weiterhin mithelfen, dieses Wunder auf die Beine zu stellen!

… an neuen Gebäuden in unseren Grundschulen
In der Maasai Vision bauen wir gerade an einem neuen LehrerInnenhaus, welches im Jänner, zu Beginn des neuen Schuljahres bezugsfertig sein wird und den LehrerInnen der Maasai Vision mehr Lebensqualität in dem doch sehr unwirtlichen Maasailand geben soll. Für die jüngsten Kinder wird es, nach Renovierung der Räumlichkeiten der zwei Baby-Klassen, eine neue Montessori-Vorschulausbildung geben. Die dafür notwendigen LehrerInnen werden ihre dreijährige, von der Waser- Stiftung gesponserte Diplomausbildung mit Ende dieses Jahres abschließen, um dann bei uns den Lehrgang aufzubauen.

In der Simba Vision bauten wir eine neue Sanitäreinheit für unsere LehrerInnen und Dr. Benita Kunze spendete einen neuen Stauraum für Lehrmaterialien.

In der Worseg Vision vergrößerten wir unseren Permakultur-Garten. Dieser wird von den Kindern selbst täglich gepflegt und bewässert, und bietet mittlerweile rund ums Jahr viel Gemüse für das Mittagessen.

Den vollständigen Newsletter mit einer Reihe von aktuellen Entwicklungen finden Sie hier: https://mailchi.mp/africaaminialama/neues-aus-tansania-8-2897677?e=4150079c72


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Für die rund 60 SchülerInnen der Nomadenschule Intadeynawen im Nord-Niger und ihren Eltern gab es am 2. Dezember 2018 Grund zum Feiern: IMARAN konnte Lebensmittel für das ganze Schuljahr sponsern und entlastet damit die Familien! 


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20 Jahre Nishtha

Wir Feiern 20 Jahre Nishtha Rural Health Education and Environment Centre.
Frau Dr. Barbara Nath-Wiser, Gründerin von Nishtha, Spricht über Erfolge und Hürden ihrer gemeinnützigen Arbeit mit der armen Landbevölkerung Nord-Indiens.

Am Montag, den 3.Dez. 2018 um 19.00 Uhr

im Wirtschaftsmuseum Vogelsanggasse 36, A-1050 Wien

Eintritt, Erfrischungen und Brötchen sind frei.
Sie haben die Gelegenheit zu sehen, zu hören, zu genießen und schöne Geschenke zu erwerben.
Bei aller Bescheidenheit können wir nun doch behaupten, dass wir viele unserer Visionen verwirklichen konnten. Das war und ist nur möglich auf Grund Ihrer Hilfe, wofür wir sehr dankbar sind.

Wir freuen uns auf gute Begegnungen
Nishtha Austria, Gemeinsames Engagement für Entwicklungszusammenarbeit: http://www.nishtha.at/


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Weihnachts-Anstatt-Aktion des Entwicklungshilfeklubs

„Wir waren immer arm. Etwas Anderes kennen wir nicht. Wir haben unser ganzes Leben lang hart gearbeitet, um die Familie durchzubringen. Jetzt sind wir alt und haben nicht mehr die Kraft. Manchmal helfen uns Nachbarn…“


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