Das vom tansanisch–österreichischen Ehepaar Janet Maro und Alexander Wostry gegründete SAT (Sustainable Agriculture Tanzania, Nachhaltige Landwirtschaft Tansania) ist heuer einer der Gewinner des renommierten ONE WORLD AWARD. Der von Rapunzel gegründete Preis wird am 26. April 2021 verliehen. Er zeichnet außerordentliche Errungenschaften auf dem Gebiet der globalen organischen Landschaft aus.

Janet Maro stellt SAT vor: „Wir sehen uns als Graswurzelbewegung, die auf dem Wissen der Bauernschaft aufbaut und dafür entsprechendes Feedback bekommt. Im Feld arbeite ich eng mit den Farmern und dem Team von ByT (Bustani ya Tushikamane = Garten der Solidarität) zusammen. Wir praktizieren einfache Techniken, die für eine gesunde Produktion von Feldfrüchten und die Tierhaltung erschwinglich und leicht verfügbar sind. Arbeit in der Bio-Landwirtschaft ist ein lebenslanges Experiment.“ Ihr Ehemann, der gebürtige Vorarlberger Alexander Wostry ist überzeugt: „Definitiv war das Projekt der größte Stein, den ich bisher in meinem Leben ins Rollen gebracht habe. Es liegt mir deshalb am Herzen, beim Stein zu bleiben, hier in Tansania.“ Nahe der tansanischen Stadt Morogoro kann seither ein Gegenkonzept zur Verwendung von Pestiziden und künstlichem Dünger veranschaulicht werden. Alexander ergänzt: „Janet war von Anfang an die Direktorin der Organisation. Sie verfügt über ein breites Wissen über Landwirtschaft und ist als Expertin über die Grenzen Tansanias hinaus anerkannt.“

Hier geht’s zum Link, der alles Wissenswerte zu dieser erfreulichen Nachricht auf Englisch zusammenfasst: https://kilimo.org/2021/04/21/join-us-receiving-the-one-world-award-2/

Website: https://kilimo.org

Mehr Infos auf Deutsch: https://www.solidarische-abenteuer.at/tansania-der-garten-der-solidaritaet/ https://augustin.or.at/der-himmel-der-gaertnerinnen-gaertner


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Ein Einzelner kann eine Menge tun, um seine Umgebung zu verbessern. Davon handelt die Geschichte von Philip Munyasia, dem 33-jährigen Gründer von OTEPIC, einer Graswurzel-Organisation in der Stadt Kitale im Nordwesten Kenias. Aufgewachsen unter ärmsten Bedingungen in einem Slum in Kitale als jüngster von acht Brüdern, erhielt Philip als einziger die Chance auf eine Ausbildung. Er nutzte sein Privileg und seine damit erworbenen Fähigkeiten, um die Lebensbedingungen in seinem Township und darüber hinaus zu verbessern.


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Der PROSI Supermarket ist in Wien längst kein Geheimtipp mehr, sondern seit 17 Jahren eine besonders beliebte Adresse für einen Einkauf von exotischen Lebensmitteln und Waren aus über 60 Ländern. Cosmetic & Hair World, Kurse für internationale Küche, jährliche Straßenfeste (siehe Standard-Artikel vom 15.7.2016) bzw. PROSI eXotic Bälle und seit Juni 2016 ein indisches Restaurant vervollständigen das Angebot. Aus Dankbarkeit für seine KundInnen etablierte der aus dem indischen Bundesstaat Kerala stammende Firmengründer und Geschäftsführer Prince Augustin Pallikunnel (am Foto der Herr mit Brille) 2011 die PROSI Global Charity.


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wwwirktteamHeuer im Juni wurde in Graz der Verein Weltweitwandern Wirkt!, der nun eine solide Organisationsgrundlage auch für alle anderen sozialen und interkulturellen Aktivitäten von Weltweitwandern bietet, gegründet. Der neue Verein wird – so wie das Weltweitwandern ja schon seit 15 Jahren macht – Bildungsprojekte und interkulturelle Kommunikation fördern und Hilfsprojekte durchführen. Das Weltweitwandern-Team bemerkte, dass man mit dem weltweiten Netzwerk und vor allem durch die wirklich sehr engagierten und mitfühlenden Gäste oft sehr wirkungsvoll helfen kann.


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Amini-frauenpower-web„Vertrauen ist die Basis und schafft Zuversicht.“ So umschreibt die Wiener Juristin und Ärztin DDr. Christine Wallner, die Grundprinzipien des Vereins Africa Amini Alama den sie 2009 ins Leben gerufen hat. Sie lebt direkt vor Ort im Norden Tansanias und leitet die Initiative gemeinsam mit ihrer Tochter Mag. Dr. Cornelia Wallner-Frisee mit großem Herzen und unermüdlichem Einsatz. „Wir realisieren dies mit Unterstützung von Spendern und Helfern und freuen uns über jede Unterstützung.”


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Tuareg-schule-webIMARAN, der 2011 gegründete Verein mit Sitz in Agadez-Niger und einer Koordinationsstelle in Wien, unterstützt die Tuareg in der Region des Aïr im Norden von Niger. Dank Spendengeldern und dem Verkauf von Schmuck und Kunsthandwerk kann die Grundversorgung und damit die Lebensqualität von Tuareg in der Gegend von Talat (Gougaram), südöstlich der Stadt Arlit, nachhaltig verbessert und die Migration in die Nachbarstaaten verringert werden. Aktuell unterstützt wird die Nomadenschule von Intadeynawen / Ikalen Zararan.


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