Am 29. Juli war es leider bereits wieder soweit. Dann waren die natürlichen Ressourcen der Erde erschöpft. Das bedeutet, dass wir in den ersten sieben Monaten des Jahres mehr Kohlenstoff in Umlauf gebracht haben als Wälder und Ozeane in einem Jahr absorbieren können. Wir haben weltweit mehr Fische gefangen, mehr Bäume gefällt, mehr geerntet und mehr Wasser verbraucht als die Erde in derselben Zeit reproduzieren konnte.
Dazu passt diese Reportage…noch 5 Tage nachzusehen.

https://tvthek.orf.at/profile/Weltjournal/1328/WELTjournal-Kenia-Im-Schatten-der-Krise/14100241

 


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 Der Sommer ist da – genießen Sie es auch, draußen in der Natur zu sein? Die meisten von uns verbinden Natur mit schönen Erlebnissen. Was passiert jedoch, wenn das ökologische Gleichgewicht aus dem Lot gerät? Dann ist unsere Lebensgrundlage gefährdet.

Für viele Menschen in den ärmsten Regionen der Welt, erschweren Klimawandel und Umweltzerstörung die Lebensbedingungen massiv. Kleinbäuerliche Familien hungern, weil Überschwemmungen und Erdrutsche den fruchtbaren Boden ihrer Felder zerstören. Menschen und Tiere in sehr trockenen Gebieten verdursten, wenn anhaltende Dürren die Ernte vernichten und Wasserquellen versiegen. Indigene Familien, die seit Generationen untrennbar mit ihrem Land verbunden sind, verlieren durch Landraub und Umweltzerstörung ihren Lebensraum und ihre kulturelle Identität. Für die Menschen in den Projekten, die wir Ihnen hier vorstellen, ist die Natur unmittelbare Lebensgrundlage und nur im Einklang mit ihr können sie ihr Überleben sichern:

• Im Niger erhalten Familien in von Dürre bedrohten Gebieten dank Ihrer Unterstützung endlich Zugang zu sauberem Trinkwasser.

• In der Demokratischen Republik Kongo ermöglicht Ihre Spende Aufforstungsmaßnahmen für KleinbäuerInnen, damit sie ihre Felder vor Erosion schützen und den Auswirkungen des Klimawandels entgegenwirken können.

• In Guatemala ermöglichen Sie den Einsatz von indigenen MenschenrechtsverteidigerInnen, sodass indigene kleinbäuerliche Familien drohenden Landraub und Umweltzerstörung abwenden können.

Außerdem finden Sie im Newsletter des Entwicklungshilfeklubs (https://archive.newsletter2go.com/?n2g=9vbwmzpf-coxry0hz-1bxb) eine Videobotschaft von Misereor-Geschäftsführer Pirmin Spiegel über Landrodung und Ausbeutung im Amazonas, sowie einen Artikel über die Menschenrechtsaktivistin Lottie Cunningham Wren und ihren Einsatz für die Rechte der indigenen Bevölkerung. Wir bitten Sie sehr herzlich um Ihre Spende, damit die Menschen in den folgenden Projekten ihr Überleben sichern und die sie umgebende Natur schützen können!

Entwicklungshilfeklub

Böcklinstraße 44, 1020 Wien Tel: 01/720 51 50, E-Mail: office@eh-klub.at

www.entwicklungshilfeklub.at

Erste Bank: AT95 2011 1310 0540 5150


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Der Newsletter des Entwicklungshilfeklubs (EHK) vom Mai 2021 widmet sich vor allem benachteiligten Mädchen und Frauen.

In vielen Teilen der Welt dürfen Mädchen nicht zur Schule gehen, werden früh verheiratet und sind ihr Leben lang finanziell und sozial von ihrem Ehemann abhängig. Oft ist die gesellschaftliche Anerkennung von Frauen derart gering, dass von einem selbstbestimmten Leben keine Rede sein kann. So ist es nicht überraschend, dass Mädchen und Frauen am stärksten von Armut und Gewalt betroffen sind und ohne Unterstützung kaum Chancen haben, sich daraus zu befreien.

Der EHK setzt sich daher dafür ein, dass insbesondere Frauen die Möglichkeit erhalten, ihre Lebensumstände aus eigener Kraft zu verbessern. Im Newsletter werden drei Projekte vorgestellt, durch deren Umsetzung es Frauen möglich ist, nicht nur ihre eigene Entwicklung voranzutreiben, sondern auch die ihrer Familie und der Gemeinschaft, in der sie leben. Außerdem finden Sie in diesem Newsletter die Einladung zu unserem virtuellen Projektabend “Projektarbeit in Bangladesch” sowie zwei Buchempfehlungen.

Der EHK bittet um Ihre Spende für die vorgestellten Projekte, damit benachteiligte Frauen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und sich ein glückliches, selbstbestimmtes Leben aufbauen können.

Hier geht’s zum vollständigen Newsletter:

https://archive.newsletter2go.com/?n2g=9vbwmzpf-sbkvt041-tgd


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Die von der österreichischen Ärztin Dr. Barbara Nath-Wiser gegründete „Grassroots“-Organisation Nishtha berichtet in Ihrem aktuellen Newsletter über die bedrohliche Lage in Indien nach der zweiten Welle von Covid-19-Fällen. Der Mangel an Betten und Sauerstoffgeräten hat in den staatlichen Krankenhäusern zu einem Notstand geführt – verschärft durch den Tod vieler MitarbeiterInnen im Gesundheitsbereich. Im Bundesstaat Himachal Pradesh, wo Nishtha tätig ist, haben die Impfungen erst zaghaft begonnen. MitarbeiterInnen von Nishtha werben in Rakkar für Schutzmassnahmen und unterstützen arme Familien.

Ausführliche Infos

auf Englisch mit der Möglichkeit zum Spenden: https://mailchi.mp/2df6f4d2f5c7/nishtha-covid-19-relief-fund-thanks-7231537?e=0c150b5376


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Das vom tansanisch–österreichischen Ehepaar Janet Maro und Alexander Wostry gegründete SAT (Sustainable Agriculture Tanzania, Nachhaltige Landwirtschaft Tansania) ist heuer einer der Gewinner des renommierten ONE WORLD AWARD. Der von Rapunzel gegründete Preis wird am 26. April 2021 verliehen. Er zeichnet außerordentliche Errungenschaften auf dem Gebiet der globalen organischen Landschaft aus.

Janet Maro stellt SAT vor: „Wir sehen uns als Graswurzelbewegung, die auf dem Wissen der Bauernschaft aufbaut und dafür entsprechendes Feedback bekommt. Im Feld arbeite ich eng mit den Farmern und dem Team von ByT (Bustani ya Tushikamane = Garten der Solidarität) zusammen. Wir praktizieren einfache Techniken, die für eine gesunde Produktion von Feldfrüchten und die Tierhaltung erschwinglich und leicht verfügbar sind. Arbeit in der Bio-Landwirtschaft ist ein lebenslanges Experiment.“ Ihr Ehemann, der gebürtige Vorarlberger Alexander Wostry ist überzeugt: „Definitiv war das Projekt der größte Stein, den ich bisher in meinem Leben ins Rollen gebracht habe. Es liegt mir deshalb am Herzen, beim Stein zu bleiben, hier in Tansania.“ Nahe der tansanischen Stadt Morogoro kann seither ein Gegenkonzept zur Verwendung von Pestiziden und künstlichem Dünger veranschaulicht werden. Alexander ergänzt: „Janet war von Anfang an die Direktorin der Organisation. Sie verfügt über ein breites Wissen über Landwirtschaft und ist als Expertin über die Grenzen Tansanias hinaus anerkannt.“

Hier geht’s zum Link, der alles Wissenswerte zu dieser erfreulichen Nachricht auf Englisch zusammenfasst: https://kilimo.org/2021/04/21/join-us-receiving-the-one-world-award-2/

Website: https://kilimo.org

Mehr Infos auf Deutsch: https://www.solidarische-abenteuer.at/tansania-der-garten-der-solidaritaet/ https://augustin.or.at/der-himmel-der-gaertnerinnen-gaertner


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