Am Dienstag, 17. Juli, ab 18 Uhr findet das nächste AAA-Treffen statt. Ort: Fröschelgasse 16, 1190 Wien (Kommunikationszentrum der Pfarre Sievering).

Was erwartet euch?

Vortrag von Dr. Cornelia Wallner-Frisee, die vor Ort lebt und AAA gemeinsam mit ihrer Mutter Dr. Christine Wallner und dem einheimischen Team leitet. Videos, Bilder und Berichte über Kinder, Schulen. Für Getränke und Snacks ist gesorgt. Es wird wieder über Africa Amini Alama geplaudert und es gibt aktuelle News in einem gemütlichen Rahmen.

Gerne stehen wir für jegliche Fragen, Ideen etc. zur Verfügung. Freunde/Interessenten können natürlich mitgebracht werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Jeder ist herzlich Willkommen!

Liebe Grüße, Michael & Cornelia

Weitere Infos: www.africaaminialama.com, Michael Mangl, B.A., office@africaaminialama.com, 0664/452 66 67


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Herzliche Einladung zum Vortrag am 19. Juni im Vereinshaus Wolfurt.

Der Vorarlberger Alexander Wostry (SAT) wird einen spannenden Vortrag über seine Arbeit in Tanzania und über zukunftsorientierte, nachhaltige Landwirtschaft halten. Der Veranstalter, NLO (Nachhaltige Landwirtschaft Ostafrika), freut sich darüber hinaus, dass Simon Vetter (vom Vetterhof, Vorreiter für Biolandwirtschaft in Westösterreich) die einleitenden Worte übernehmen wird!

Die Weltbevölkerung wird bis zum Jahr 2050 auf 9 Milliarden Menschen anwachsen. Mit einer ebenfalls ansteigenden Mittelschicht, die auch mehr Fleisch konsumieren wird, prognostizieren die Vereinten Nationen (UN), dass sich in den nächsten 30 Jahren die landwirtschaftliche Produktion verdoppeln muss. Wie wird das gehen? Insbesondere, wenn andere Prognosen aufgrund der bevorstehenden Klimaerwärmung Ernterückgänge in Afrika von bis zu 50% ankündigen. Hinzu sind über 30% der global genützten landwirtschaftlichen Flächen nicht mehr produktiv nutzbar, da sie durch Chemie ausgelaugt oder infolge überintensiver Nutzung erodiert sind. Mit welchem Wasser, das ja immer weniger verfügbar ist, sollen wir die übrig gebliebenen Länder bewässern? Brauchen wir gentechnisch verändertes Saatgut, das von großen Konzernen verkauft wird? Sind chemische Giftkeulen eine wirkliche Hilfe unseren Planeten wieder fruchtbarer zu machen? Warum sprechen so wenige Menschen über Landwirtschaft, obwohl sie ein Hauptgrund dafür sein wird, dass es bis 2050 vermutlich über 300 Millionen Klimaflüchtlinge geben wird. Verzweifeln sie nicht, lauschen sie Erfolgsgeschichten aus Afrika, und helfen Sie anschließend zu verbreiten, dass biologisch LOGISCH ist, und dass dieser einzige Weg nicht nur schöner ist, sondern obendrein auch besser schmeckt.

Termin: Dienstag, 19. Juni 2018 um 19:30 Uhr Veranstaltungsort: Vereinshaus Wolfurt, Unterlinden 1, 6922 Wolfurt

Weitere Informationen: www.nlo.at


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Lyrik-Lesung mit Jacinta Kerketta aus dem indischen Bundesstaat Jharkhand

Donnerstag, 21. Juni 2018, 20:00 Uhr Donauparadies Gierlinger, 4131 Obermühl

Musik: Günter Wagner – Akkordeon

Indiens Wälder weinen „blutige Tränen“

Geboren am Rande des Saranda-Dschungels, heute in der Landeshauptstadt Ranchi lebend, bereiste die Schriftstellerin und Journalistin Jacinta Kerketta ihren Heimatbundesstaat und berichtete von den Brennpunkten; von den großen Staudammprojekten, den Kohle- und Eisenerz-Tagebau, von der industriellen Entwicklung des Landes – und damit einhergehend: von den Landenteignungen, von der Zerstörung der Lebensbedingungen der Menschen und deren wertvollen kulturellen Erbes. Über ihre Reportagen hinaus hat sie all dies auch in Gedichten zum Ausdruck gebracht. Durch eine beeindruckende bildhafte Sprache gelingt es ihr so, einen emotionalen Zugang zur oft bitteren Realität zu vermitteln.

Die Lesung erfolgt zweisprachig: Originalsprache Hindi – es liest die Autorin Deutsch – es liest Annika Höller

Bücher von Jacinta Kerketta

Bestellungen an: Adivasi-Koordination in Deutschland e.V., www.adivasi-koordination.de, sarini.jl@gmail.com, 0049-176-86140628, 2Rivers Friendship Project fdIv – kultURsprung, 4132 Lembach, Eibl Josef – j.eibl@eduhi.at – 0680 1192197

Dass es von diesen in Hindi verfassten und von Jacinta auch in Hindi gelesenen Gedichten eine deutsche Übersetzung gibt, ist ein Zufall der besonderen Art. Er ist dem langen Engagement der deutschen Adivasi Koordination, des Aktivisten Johannes Laping und der beiden befreundeten Übersetzer Vijay K. Chhabra und Brigitte Chhabra zu verdanken sowie allen in Indien und Europa engagierten Personen und Organisationen, zu denen sich auch unsere 2Flüsse Freundschaft zählen darf. Diese alle gemeinsam setzten sich dafür ein, dass der Lebensraum der indigenen Menschen und ihrer Dörfer in Jharkhand, Odisha, Chhattisgarh und ganz Indien erhalten bleibt. Oftmals gelingt das nicht und die Zerstörungen nehmen ihren Lauf. In diesem Falle sehen wir einen Wert auch darin, dass dieses Schicksal beklagt, dokumentiert und publiziert, sowie auch weitergesagt und immer wieder in Erinnerung gerufen wird. Das soll an diesem Abend durch die in Gedichte gefassten Botschaften von Jacinta Kerketta übermittelt werden. Es freut uns zusätzlich, dass wir mit Annika Höller eine junge österreichische Autorin und Journalistin gefunden haben, die selbst über eine große Affinität zu den von Jacinta vorgetragenen Themen verfügt und sich bereit erklärt hat, die deutsche Übersetzung zu lesen. Wir freuen uns sehr auf dieses Zusammentreffen an der Donau mit der musikalischen Umrahmung durch Günter Wagner am Akkordeon. Es ist unser Ziel, dass ein frischer Wind von diesem Abend an der Donau nach Jharkhand weiterweht und jene Energie vermittelt, die dort so dringend benötigt wird. Die indigenen Völker Indiens und der ganzen Welt sind auf internationale Unterstützung angewiesen.

Mit besten Grüßen Ihre Elisabeth Költringer 

Koordinatorin 2Rivers Friendship Project, Ohnerstorf 11, A-4152 Sarleinsbach, Tel: 0043 7283 8605, Email: elisabeth.koeltringer@sundial.at, www.2riversfriendship.wordpress.com


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Nepal ist großteils von Importen aus dem Ausland abhängig. Lokale Ressourcen wie BAMBUS sind ein wichtiger Beitrag, um die regionale Wertschöpfung zu steigern. Bambusbauten haben großes Zukunftspotential und versprechen viele Jobs in diesem Bereich! Damit werden Perspektiven im eigenen Land geschaffen, die der Abwanderung entgegenwirken und die Abhängigkeit zu anderen Ländern verringern werden.

Mit Eurer Spende helft Ihr Weltweitwandern-wirkt!, diese neue Perspektive für Nepal und eine ökologisch nachhaltige Bauweise zu fördern!


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Newsletter des Entwicklungshilfeklubs: Die neuen Projekte im Mai

Wenn der Frühling bei uns ins Land zieht, die Kälte endlich der Wärme weicht und alles anfängt zu sprießen und zu blühen, dann stecken auch bei uns viele die Hände in die Erde, um im Vorgarten oder auf dem Balkon Blumen zu setzen oder Gemüse anzupflanzen. Es ist die Zeit der Vorbereitung und der Aussaat, Zeit, für den Beginn von neuem Leben zu sorgen. Doch was ist, wenn das Land für den Anbau durch den Bürgerkrieg verbrannt wurde? Wenn die Felder überschwemmt werden, weil keine Bäume sie schützen? Wenn veraltetes Werkzeug zum Bestellen der Felder nicht ausreicht? Wenn die Menschen gar keine Felder besitzen? Wenn nur der Hunger bleibt? Damit sich das ändert sollen die neuen Projekten Hoffnung bringen, Zuversicht verbreiten und neue Wege eröffnen.

Neubelebung der Landwirtschaft durch Jugendliche

Kongo, Demokratische Republik: Extreme Armut und brachliegende Felder stehen in argem Widerspruch zu einem von Natur und Klima gesegneten Gebiet: Armeen, Rebellen- und Milizgruppen haben die Provinz Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo zerstört. 80 Prozent der Bevölkerung sind kleinbäuerliche Familien, aber die Jugendlichen glauben nicht mehr, dass sie von der Arbeit auf dem Feld leben und überleben können. Jugendliche, die sowohl Schulbildung als auch den Mut haben weiterzulernen, sollen den Weg in eine neue landwirtschaftliche Zukunft finden. Sie erhalten in ihren Dörfern Schulungen und lernen neben neuen landwirtschaftlichen Methoden auch ihre Produkte gemeinsam und gewinnbringend zu vermarkten. DER ERDE VERBUNDEN, sollen sie das Land ihrer Vorfahren wieder zum Blühen bringen.

Weg zum Licht: Baumschulen für kleinbäuerliche Gemeinden

Burma: Holzhandel und Bergbau führen im Norden von Myanmar zu massiven Abholzungen der bestehenden Wälder. Auch aufgrund der Brandrodungen durch die kleinbäuerlichen Familien geht Waldfläche verloren. Ohne Bäume ist der Boden jedoch schutzlos jedem Wetter ausgesetzt. Erdrutsche, Überschwemmungen und Erosion zerstören die fruchtbaren Felder und damit die Lebensgrundlage der Menschen. Mit dem Aufbau von Baumschulen und der Aufforstung in ihren Dörfern können die kleinbäuerlichen Familien selbst aktiv zur Erhaltung ihrer Lebensgrundlage beitragen. Mit jedem Bäumchen, das sich seinen WEG ZUM LICHT bahnt, wachsen auch die Zuversicht und das Wissen der Menschen, dass sie ihre fruchtbaren Felder schützen können.

Mehr Infos: www.entwicklungshilfeklub.at


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