Im aktuellen – wie immer sehr lesenswerten – Augustin gibts meine Rezension (Seite 26) des sehr berührenden Buches “Freitag ist ein guter Tag zum Flüchten”. Weiters diesmal besonders empfehlenswert: Gerhard Riess “Bruderkriege und behinderte Menschen” und Mehmet Emir “Herr Hüseyin möchte Pazifist bleiben”.
 

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Pascal Violo: HIMALAYA

Liebe FreundInnen von Lingshed, SponsorInnen und Pateneltern!

Einladung zu unserer Veranstaltung am kommenden Sonntag in Graz!
 
 
Ja – gerade JETZT – in DIESEN Zeiten einen spannenden Abend mit faszinierenden Bildern aus dem Himalaya erleben und dabei Gutes tun – für Bildungsprojekte in Ladakh und auch für das eigene Wohl…
Der bekannte Reisefotograf Pascal Violo erzählt in seiner neuen Live-Reportage von seinen Erlebnissen in Ladakh, Nepal, Tibet und Bhutan. Auf seinen abenteuerlichen Reisen lernte Pascal Violo die Menschen, die Kultur und die schönsten Plätze sehr genau kennen. Durch seine atemberaubenden Bilder und seine lebhaften Erzählungen lässt er Sie in die Welt des Himalaya eintauchen.

Pascal Violo “HIMALAYA”

Nepal – Bhutan – Ladakh – Tibet / Gipfel, Götter, Glücksmomente
 
27.03.2022, 18:00 Uhr,
8010 Graz, Pfarrsaal St. Leonhard, Leonhardplatz 14
 
Eintritt: freiwillige Spenden
Die Erlöse kommen dem Verein FRIENDS OF LINGSHED zugute.
 
FRIENDS OF LINGSHED unterstützt seit mehr als 25 Jahren nachhaltige Bildungsprojekte in Ladakh. Mit Ihrer Teilnahme tragen Sie dazu bei, dass junge Menschen in Ladakh eine gute Ausbildung erhalten. Pascal Violo ist auch persönlich den Menschen in Lingshed sehr verbunden, daher unterstützt er Friends of Lingshed mit diesem Multivisionsvortrag.
 
Wir freuen uns sehr auf diesen Abend mit ihm und Ihnen!
 
Bitte leiten Sie diese Information gerne in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis weiter!
 
Informationen zum Verein Friends of Lingshed: 

Informationen zum Vortrag: https://www.violo.at/live-reportagen/himalaya

 
Herzlich
 
Das Team von Friends of Lingshed
 
PS: Wir freuen uns über eine klimafreundliche An- und Abreise (zB Straßenbahn Linie 7 Haltestelle “Odilieninstitut/Klinikum Süd”). Es stehen aber auch Parkplätze gratis zur Verfügung.
Nicht vergessen: in der Nacht von Samstag auf Sonntag wird auf Sommerzeit umgestellt, dh die Uhren werden um 1 Stunde VORgestellt 😊
 

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Lesung: Elyas Jamalzadeh, Andreas Hepp 

Montag, 14.03.2022 um 19:00 Uhr

Büchereien Wien Hauptbücherei am Gürtel, Urban-Loritz-Platz 2a, 1070 Wien

„Eigentlich flüchtet jeder“, sagt der afghanische Flüchtling Elyas Jamalzadeh. Ein spannendes und humorvolles Buch über seine tragische Fluchtgeschichte.

„Stell dir mal vor, du bist dein Leben lang nervös, merkst alles, bist ständig auf der Hut. Ich wurde schon nervös geboren. Ich war illegal. Jedes Jahr, jeden Tag, jede Minute konnte es passieren.“ Die afghanischen Eltern von Elyas Jamalzadeh lebten schon im Iran, als er auf die Welt kam. Er wurde als Flüchtling geboren. 2014 macht er sich auf den gefährlichen Weg nach Europa. Mit beeindruckender Unmittelbarkeit wird hier eine Reise beschrieben, die man kaum überleben kann. Dass Jamalzadeh Humor und Ehrgeiz nie eingebüßt hat, hilft ihm beim Ankommen in einem fremden Land. Er lernt Deutsch, beginnt eine Ausbildung und verliebt sich. Ein tragisches, ein komisches Buch, ein Buch, das niemanden kaltlässt!

Elyas Jamalzadeh, geboren in Teheran als Kind afghanischer Kriegsflüchtlinge. Laut seiner Mutter schneite es am Tag seiner Geburt. Er floh mit seinen Eltern 2014/15 nach Österreich und begann eine Lehre als Friseur.

„Freitag ist ein guter Tag zm Flüchten“, 256 Seiten, Verlag Zsolnay, ISBN 978-3-552-07289-3, Österreich: 22,70 €

PS: Im aktuellen Standard Album gibt es ein ausgezeichnetes Interview mit dem Titel „Krieg ist zum Kino geworden“. Eine Rezension des Buches wird auch in der nächsten Ausgabe des Augustins erscheinen.


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Pastor Emanuel Besleaga engagiert sich in Vârfu Câmpului, Landkreis Botoșani, Moldau/Rumänien für Obdachlose (siehe Solidarische-abenter.at: Ein Dach über den Kopf für rumänische Wohnungslose). Nun hat er sich angesichts des Überfalls Russlands auf die Ukraine spontan entschlossen, über die nahegelegene Grenze in das Nachbarland zu fahren, um Hilfe zu organisieren. Dringend notwendig sind derzeit Matratzen in den kargen Unterkünften für die zahlreichen Frauen und Kinder, die nach Rumänien flüchten. Er hat seinen Freund, Dr. Helmut Euler-Rolle nach seiner Rückkehr spontan um Spenden für seine Aktion gebeten: „Lieber Bruder Dr. Helmut Gott sei Dank für den Schutz bei meiner Reise in die Ukraine. Heute sind wir nach Hause gekommen und haben es geschafft, den Weg vorzubereiten, um viele Lastwagen in das Kriegsgebiet zu schicken. Dort ist die Situation sehr schlecht. Die Menschen leiden unter Kälte und Hunger und haben große Angst. Wir haben Flüchtlinge zu Hause und wir weinen immer, wenn es um ihre Erfahrungen in der Heimat geht. Ich war letzte Nacht mit 10 Lastwagen in der Ukraine und jetzt habe ich einen weiteren Schuss geschickt. Ich hoffe, wir können viel für sie tun und einen großen Teil des Landes abdecken. Wir beten, dass Gott die Ukraine und Sie segnen möge! Gute Nacht!“

  

Dr. Euler-Rolle hat auch gleich in seinem Umfeld einen Aufruf gestartet: „Ihr Lieben! Ein paar von Euch wissen, dass ich schon 68 mal mit einem Hilfstransport in Rumänien gewesen bin. Mit dem Pastor Emanuel Besleaga von Varfu Campului, in der Nähe der Stadt Suceava, baue ich momentan ein Obdachlosenheim. Varfu Campului liegt nur 26 km von der Grenzstadt zur Ukraine namens Siret entfernt. Weil der Pastor überall hilft, wo er nur kann, und schon in vielen Kriegsgebieten gewesen ist, ist er vorgestern auch über der Grenze in der Ukraine gewesen und hat mir ganz furchtbare Bilder und ein Privat-Video geschickt. Zig-tausende Flüchtlinge sind bei ihm in Rumänien gelandet. Er braucht jetzt einfach alles… Der Vorteil, wenn Ihr über mich spendet, ist, dass ich seit Jahren diese mir vertraute und absolut verlässliche Kontaktperson kenne und mit ihm schon viele karitative Aktionen durchgeführt habe. Eine Matratze kostet in Rumänien 35€, da kauft man einmal nicht bei Amazon, wir unterstützen die rumänische Wirtschaft und haben so gut wie keine Transportwege.“

Nachtrag: Dramatische Verschärfung der Lage

Die Menschen in der Ukraine leiden neben den fürchterlichen Zerstörungen durch die Invasion der russischen Streitkräfte immer mehr unter der Kälte und den Hunger. Der Pastor war kürzlich mit zehn LKW in der Ukraine, es wurden nun auch Konserven geliefert. Nun wird ein Transport mit Brotlaiben für Kiew vorbereitet, da dort die Getreidemühle bombardiert wurde. Es sind schon zahlreiche Spenden eingetroffen – DANKE AN ALLE – und Dr. Euler-Rolle hat bereits 5.000 Euro überwiesen.

Spenden bitte an

Hilfsverein Austria pro Moldavia, IBAN AT 47 2011 1000 0514 6720. Kennwort: „Ukraine“

Mit herzlichem Dank im Voraus.

 

Fotos: Pastor Emanuel Besleaga


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Obdachlosigkeit ist in Rumänien erst seit kurzem Gegenstand der Forschung. Studien weisen landesweit eine Zahl von 15.000 Obdachlosen aus, wobei die Organisation Ärzte ohne Grenzen allein in den Straßen von Bukarest (ca. 2 Mio. EW) um die 5000 Betroffene vermutet. Müßig zu erwähnen, dass in den armen osteuropäischen Staaten Obdachlose noch viel weniger Unterstützung erhalten als im reichen Westeuropa.

Nicht nur Obdachlose, sondern auch Menschen, die in Abbruchhäusern und erbärmlichen Hütten leben, werden im neuen Heim eine Bleibe finden. Alle Fotos: Emanuel Besleaga

Dr. Euler-Rolle, der heuer 79 Jahre alt wird und bis vor wenigen Jahren als praktischer Arzt in Wien Ottakring tätig war, unterstützt seit über 30 Jahren arme Menschen in Rumänien und Moldawien, wobei bei über 100 Fahrten unzählige Hilfsgüter an Bedürftige übergeben wurden. Nun hat er im vergangenen Jahr für den Pastor Emanuel Besleaga, der sich in Vârfu Câmpului, Landkreis Botoșani, Moldau/Rumänien für Obdachlose engagiert, Spenden in der Höhe von über 17.700 Euro aufgestellt. Damit werden ein Heim mit kleinen Wohneinheiten für auf der Straße gestrandete Kinder und Familien und zwei Häuser errichtet (siehe Fotos). Die Spenden reichen aber nicht, um alles fertig zu stellen, außerdem denkt der Pastor bereits daran in der Republik Moldawien (gilt als das ärmste Land Europas), wo die Wohnungsnot noch größer ist, ein weiteres Obdachlosenheim zu errichten. In einem Schreiben (im folgenden leicht gekürzt und redigiert) vom 29. Dezember 2021 bedankt sich Pastor Besleaga nicht nur herzlich für die Spenden, sondern berichtet auch detailliert über die Baufortschritte.

Lieber Dr. Euler-Rolle!

Wir nähern uns dem Ende dieses Jahres und es ist Zeit für einen Rückblick. Wir freuen uns, dass Sie in diesem Jahr in besonderer Weise bei uns waren und mit Ihrer Hilfe das Betonfundament, die Metallkonstruktion und die Außenwände für das Obdachlosenheim fertig wurden. Die Innenräume mit Trennwänden, Badezimmer, Gemeinschaftsbad und zwei Klassenzimmer in denen die Kinder nach der Schule ihre Aufgaben machen und spielen können sind noch in Arbeit. Die Kinder werden dort auch mit Essen, Kleidung, Schuhen und Schulmaterial versorgt. 2021 haben wir es mit Hilfe der Spenden geschafft, ein Haus für eine arme Familie zu bauen. Vorige Woche konnten wir sie mit unserem Team besuchen und es war eine große Freude, das Haus ordentlich, warm und die Kinder in anständigen Lebensbedingungen zu sehen!

Für eine weitere arme Familie wollen wir 2022 ein Haus bauen. Beim Obdachlosenheim möchten wir im Frühjahr 2022 das Dach fertig stellen und die Fußböden verlegen. Wir haben bereits viele Kinder und eine Familie mit einem einjährigen Jungen, die schon drauf warten einziehen zu können. Ich denke, wir werden dieses Projekt mit Ihnen abschließen können, und unser Team bedankt sich bei dieser Gelegenheit für Ihre Unterstützung und für die Spenden, die uns in Höhe von 17.700 Euro erreicht haben. Ohne diese Hilfe hätten wir diesen wichtigen Teil des Heims für Obdachlose und Kinder nicht schaffen können. Vielen Dank und mit großer Wertschätzung vom Team von Vârfu Câmpului mit Pastor Emanuel Besleaga.

Spenden bitte an Hilfsverein „Austria pro Moldavia“, IBAN AT 47 2011 1000 0514 6720. Mit herzlichem Dank im Voraus.

 

Emanuel Besleaga hat das Mädchen Andrea alleine auf einer Landstraße aufgelesen. Sie konnte nicht hören und nur sehr schlecht sprechen. Er brachte sie zu einem Arzt, der Rachenpolypen feststellte, die Operation hat dann Dr. Euler-Rolle privat bezahlt. Nun freut sich Andrea sichtlich über ihre Gesundung.

PS: Mehr zu den Projekten in Rumänien und Moldawien finden Sie auf dieser Website unter Projekte/Europa


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