Liebe Freundinnen, liebe Freunde!

Erlesene klassische Musik, eine humorvolle Lesung, sowie ein kleines Buffet…

Donnerstag, 11. Mai 2017, 19.00 Uhr

Raiffeisen-Saal, Am Stadtpark 9, 1030 Wien 

Da alle Künstlerinnen und Künstler unentgeltlich auftreten und wir Gast der Raiffeisen Bank International sind, gehen die Gesamteinnahmen in unser Dorfbau-Projekt in Indien.

Anmelden, hinkommen, genießen… und gleichzeitig Gutes tun.

 

Mitwirkende:

Konstanze Breitebner, Präsentation

Christopher Hinterhuber, Klavier

ViennaReedQuintet

Anna Haschke, Querflöte

Benjamin Tabatabai, Querflöte

Hannah Eisendle, Klavier

Miguel Herz-Kestranek, humorvolle Lesung

Programmvorschau

Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an: julia.hadinger@eh-klub.at oder telefonisch unter 01-720 51 50. (Karten sind auch an der Abendkassa erhältlich).

Wir ersuchen um Überweisung einer Mindestspende von 25,- Euro (Studenten 10,-) auf das Konto des Entwicklungshilfeklubs bei der RLB NÖ-Wien, AT59 3200 0000 0754 6203, mit dem Verwendungszweck „Benefiz Indien“.

Ihre Spende ermöglicht den Bau des Dorfes Agnipuri und ist steuerlich absetzbar. Natürlich können Sie auch gerne an der Abendkassa spenden. 

Wir würden uns freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen.

Ihr Entwicklungshilfeklub

Böcklinstraße 44 1020 Wien Österreich

Tel: 720 51 50, E-Mail: office@eh-klub.at

www.entwicklungshilfeklub.at

 


mehr

Kürzlich wurde das Projekt von OTEPIC in Kenia vorgestellt und nun haben wir von Philipp Munyasia eine Anfrage zur Unterstützung des Baus einer Permakultur-Schule für Kenia und Ostafrika erhalten. Die Schule soll für die Region ein Vorbild für soziale und ökologische Nachhaltigkeit werden. 

OTEPIC siehe: http://www.solidarische-abenteuer.at/kenia-eine-initiative-waechst-weit-ins-land-hinaus/

Anfrage zur Unterstützung

Dear  Hans,

greetings from OTEPIC Kenya project,we are in process of  building of building  a Permaculture School for Kenya and Eastern Africa. The school will be a model for social and ecological sustainability, a place to reinstall the African dream of nature, hospitality and abundance, a training site to explore and share the knowledge of regional autonomy in water, food and energy supply, an ecovillage attached are pictures  kindly go through it when you have time

We are kindly looking for the support so that we can finish it. 

Donations are highly appreciated http://www.otepic.org/index.php/Support

Peace and joy – Danke im Voraus für eine Unterstützung!

Infos: Philip Odhiambo Munyasia, Coordinator, Phone:  +254 725429179, E-mail: otepic07@yahoo.com, Website: www.otepic.org, Mailing Address:  PO Box 4627-30200, Kitale, Kenya, Donate: http://bit.ly/1sphng6

 Join the real food revolution!


mehr

Newsletter · April 2017

Termin bitte vormerken: AAA-Treffen mit DDr. Christine Wallner, 10. Mai 2017, 18 Uhr, Heuriger Wolff, Rathstraße 46-50, 1190 Wien

– Mehr Infos –

„Immer mehr Menschen hier in Afrika
bilden den Stamm unseres Baumes, der wächst, stärker wird
und der Krone mit den vielzähligen Projekten Halt gibt.“

 

Zu Beginn …

Africa Amini Alama: eine Vielzahl von Projekten, viele Patienten, Kinder, Familien, denen hier im Arumeru District geholfen wird. Gästen die einen authentischen, emotionalen Zugang zu Afrika bekommen, Helfer die berührt von den Erlebnissen ihr Können einbringen. Und Menschen die das Wirken aus der Ferne unterstützen und uns vertrauen. Viel, sehr viel ist entstanden und entwickelt sich laufend weiter.

Doch all dies wäre ohne der Mithilfe von jenen Menschen die hier tagtäglich ihre Arbeit vollbringen, ob Ärzte oder Krankenschwestern, Lehrer oder Sozialarbeiter, Tischler oder Mechaniker, Hotelmanager oder Guide, Koch oder Hilfspersonal nicht möglich. Menschen die hier vor Ort einander im Alltag begegnen, zusammenhalten wenn es Schwierigkeiten gibt, sich gemeinsam am Geschaffenen erfreuen. Auch Partner, wie Dr. Pallangyo, Rechtsanwalt, der die tansanische Charitable Organisation führt und als einheimischer Partner ehrenamtlich eingestiegen ist, weil er tief überzeugt ist, dass hier wesentliche Veränderungen für die Menschen und das Land stattfinden. Menschen aus Afrika, die ihren Geist und ihre Liebe einbringen und Africa Amini Alama zu dem machen wofür es gemeint ist. Ein Feld in dem Menschen kreativ sein dürfen, in ihr Potential wachsen, Verantwortung übernehmen, anderen helfen und an einem Strang ziehen. Gemeinsam wachsen, gemeinsam immer mehr zusammenwachsen. Dies ist eines unserer Ziele, aber auch eine Herausforderung.

All die Kräfte wirken zusammen und sollen in diesem Newsletter im Mittelpunkt stehen. Sie leiten ihre Projekte, übernehmen Verantwortung in ihrem Bereich und jeder ist in seiner Funktion ein wichtiger Teil vom gesamten Projekt. Genau definierte Verantwortungsbereiche, regelmäßige Treffen der Hauptverantwortlichen sowie unterstützende Begleitung von außen wo es zu Schwierigkeiten kommt, stellen wichtige Pfeiler solch einer Führungskultur dar. Wir wachsen gemeinsam und stärken uns gegenseitig. „Pamoja tunaweza“.

Unser Organigramm zeigt die Struktur von Africa Amini Alama und von Africa Amini Life auf: Africa Amini Alama mit seinen medizinischen, Bildungs- und Sozialprojekten sowie den Administrativen Stabsfunktionen. Africa Amini Life mit seinen vier Übernachtungsmöglichkeiten, unseren erfahrenen Guides und dem Reservierungsoffice.

Lassen wir jene Afrikaner über ihre Projekte und die letzten Entwicklungen sprechen, die mittlerweile viel Eigenverantwortung übernommen haben:

Health Center

„I am Eunice. I started working for Africa Amini in January with a task that is a big challenge for me as a woman and non medical personnel. But I love challenges and I know that I will grow into it. I am the medical Administrator of our Health Center.“

Unser Health Center wird von immer mehr Patienten aufgesucht und wir arbeiten mittlerweile in einem medizinischen Team von über 22 Angestellten. Zusammen mit Dr Njau, dem verantwortlichen Arzt von der staatlichen Seite, machen wir die Diensteinteilungen, sorgen für die Einhaltung der einzelnen Prozesse wie die Beschaffung von Medikamenten oder dem Management der Patienten im Behandlungsablauf. Sie ist auch erste Ansprechstelle für alle Probleme im Zuge des Spitalsbetriebs.

„Die größte Herausforderung für mich ist es die einzelnen Teams zusammen zu halten.“ Wir haben mittlerweile das Ambulanzteam mit unseren vier behandelnden Ärzten (Dr. Njau, Dr. Daniel, clinical officer Yusuf und Emanuela), unser Operationsteam mit Dr. Anthony und dem Anästhesisten Fanyel, unsere Dentaleinheit mit Diana, das Labor unter der Führung von 3 MTA´s, die Röntgeneinheit mit Dr. Josef und Dr. Njau und die Wundheilungsabteilung unter der Leitung von Diplompfleger Simon und natürlich unsere Geburtsstation mit Hebamme Anna und Geburtshelfer Samson. Wir stehen kurz davor auch eine neue Augenklinik aufzumachen. Das Gebäude steht bereits, nun suchen wir noch ein kompetentes Ärzteteam.

Dr. Anthony: „Ich konnte in den letzten Monaten viel Neues erlernen und bin stolz, dass wir neben den Standard Akutoperationen wie Kaiserschnitte und Blinddarmoperationen, bereits Brustoperationen, Leistenhernien, Schilddrüsenoperationen, Amputationen und Myomektomien vornehmen können. Besonders wichtig bei den hier oft großflächig anzutreffenden Wunden, sind die Hauttransplantationen. Mit den ersten Versuchen haben wir im Jänner gestartet. Ich freue mich jedes Mal wenn Operateure aus Europa wie Dr. Guldner und Dr. Pal kommen und ihr Wissen in unseren Händen gut angelegt sehen. Doch würde ich noch Verstärkung von einem zusätzlichen Chirurgen brauchen, den wir derzeit suchen und für den schon bald ein neues Ärztehaus gebaut werden soll. Auch lade ich weitere interessierte Chirurgen aufs herzlichste ein hier zu lehren.“

Dentist Diana: „It is wonderful working here! Ich hatte bis November in Dar Es Salam gearbeitet in einer Klinik wo ich niemanden gratis behandeln durfte. Es hat mir sehr weh getan Menschen mit Zahnproblemen wegzuschicken weil sie die finanziellen Möglichkeiten nicht gehabt haben. Momella ist zwar sehr abgelegen aber der Ort an dem ich meine Träume verwirklichen kann: Menschen die es am dringendsten benötigen, gratis behandeln, mit Kindern in der Schule Dentalpflege besprechen, Vorsorgeprogramme starten, sowie von meiner Lehrerin Dr. Michael Skrein so viel Wissen übermittelt zu bekommen.“

Geburtshelfer Samsung freut sich hier im Team neben seiner normalen Arbeit mit Frauen auch zwei Mal in der Woche Fortbildung für Patienten geben zu können: Jeden Dienstag und Mittwoch früh während unser Team die wöchentliche Bettenstations-Runde oder Morgenfortbildung macht, bittet er die wartenden weiblichen Patienten ins Community Center und zeigt ihnen wie sie selbst ihre Brust untersuchen können und klärt sie über die Notwendigkeit der Cervix Untersuchung auf. Vorsorgeprogramme für Frauen um Krankheiten wie dem Mamma und Cervix Karzinom vorzubeugen. Diese sind hier in Tansania die häufigste Todesursache bei Frauen. Pfleger Honorath bespricht in der Zeit mit den verbleibenden männlichen Patienten männerspezifische Fragen wie die Prostata-Vorsorge und die Notwendigkeit bei STD´s eine Partnerbehandlung vorzunehmen.

Wundpfleger Simon: Viele Patienten kommen von weit her um sich ihre jahrelang bestehenden Wunden bei uns behandeln zu lassen. Wir verwenden neben den speziellen Altrazeel-Verbänden lokale Mittel wie stachellosen Bienenhonig und bestrahlen die Wunden mit Laserlicht (zusammen mit Methylenblau) um bestehende Bakterien noch effizienter abzutöten und die Fibroblasten zu aktivieren. Unsere guten Erfolge haben wir auch durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Denn chronische Wunden können nur mit gleichzeitiger Behandlung eines eventuellen Diabetes oder einer Hypertonie-Einstellung dauerhaft heilen.

Healing Center

Integrativer Bestandteil aller Behandlungen ist unser wachsendes Healing Center in welchem mittlerweile vier Teams arbeiten: Das Vitalfeldteam (bereichert von dem wertvollem Wissen von Mechthild), unser physikalisches Team, erweitert durch osteopathische Methoden von Elke, Methoden wie dem Szenar und der Akupunktur unter Aufsicht von Sister Sabina und die Massageeinheit mit Lichttherapie und speziellen Heilwickeln (welche von Dr. Odilia eingeführt wurden). In unsere Abteilung wo unsere naturheilkundlichen Mittel angefertigt werden arbeiten mittlerweile vier speziell darin eingeschulte Schwestern. Unter der Leitung von meiner Mutter und mir bauen wir unsere Behandlungsmethoden, bilden Therapeutinnen aus und können somit den verschiedenen Patientenanforderungen gerecht werden. Es ist für mich tagtäglich eine große Freude dieses Team mit seinem Elan, dem Wissensdurst, der liebevollen Zuwendung zu den Patienten und dem Vertrauen in die angewandten Heiltechniken zu beobachten und mit ihnen zu arbeiten.

Maasailand

Robert Mollel stützender Pol im Maasailand ist seit Jänner Koordinator unserer drei Grundschulen und als Public Relation Manager, die Ansprechstelle für Behörden und der Gemeinde.“ I have been running a secondary school for 5 years and gathered a lot of experience in community work.“ Er kam im Jänner auf uns zu und füllte jene Position aus die wir noch mangelhaft besetzt hatten. Denn Community meetings bedürfen viel Zeit und Geduld, Behördenwege viel Fingerspitzengefühl.“ I am proud to help you and I know I can do it.“  Und seitdem er im Maasaigebiet die Koordination übernommen hat, ist viel einfacher mit der doch manchmal sehr eigenwilligen  Maasai community mit ihren eigenen Gesetzen zusammen zu arbeiten. „I am a Maasai and I can understand what they need and how to approach them.“

Da Robert nun viel mit der Maasai Gemeinde kommuniziert und jene Menschen die in dieser Gegend in Not sind, hilfesuchend auf ihn zukommen, kann er uns viel über die Schwierigkeiten besonders in den letzten Monaten aufgrund der starken Dürre berichten. „Ich war zutiefst berührt, wie Christine zu den ärmsten Familien selbst gegangen ist und die Dankbarkeit erleben konnte die uns entgegen gebracht wurde. Danke für das Essen das ihnen gebracht wurde, die finanzielle Unterstützung, aber vor allem das Mitgefühl. Sie haben gespürt, dass sie mit ihrer Not nicht im Stich gelassen werden. Wir wurden alle reich beschenkt. Jene die bekommen haben und auch wir, die wir geben durften.“

Diese zwei doch sehr großen Verantwortungsbereiche, Community work und Schulkoordination kann er nur dadurch gut ausfüllen, weil er den Schulen und im Speziellen den Headteachern einen großen Verantwortungsspielraum gegeben hat. „Meine Aufgabe ist vielmehr die Supervision der neu gewählten Lehrervorsitzenden und deren Koordination und Abstimmung untereinander als die Führung der Schulen selbst“. Bei der administrativen Vorarbeiten zur Secondary school ist es anders. Hier bin ich derzeit der alleinige Ansprechpartner und verhandle mit den Behörden bezüglich einer finanziellen Mitbeteiligung des Staates. Wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen geregelt sind können wir mit dem Bau des Lehrerhauses (von Familie Brun gespendet) und einer Boardingeinheit (von der Landjugend Niederösterreich gespendet) beginnen. Denn genügend Wasser für den Bau gibt es mittlerweile seit dem zweimonatigen Bestehen der Wasserleitung.

Wenn die rechtlichen Rahmenbedingungen geregelt sind können wir mit dem Bau des Lehrerhauses (von Familie Brun gespendet) und einer Boardingeinheit (von der Landjugend Niederösterreich gespendet) beginnen. Denn genügend Wasser für den Bau gibt es mittlerweile seit dem zweimonatigen Bestehen der Wasserleitung.

Unsere Grundschulen

 Lassen wir die Schulvorsitzenden nun selbst über die Entwicklung ihrer Einrichtungen berichten.

„I am Beatrice, headteacher of Maasai vision school. We are very proud that our school has been the best school in the district in 2016.“ Mit Hilfe der Unterstützung von den Pateneltern und Sponsoren können wir den vorbildlichen Standard der Schule beibehalten. Dies ist unser Ziel, mit unserem sehr motiviertem Team und all den wissensdurstigen Kindern werden wir es schaffen. Besonders dankbar sind wir für das Wunder, nun sauberstes Trinkwasser vom Kilimanjaro zu bekommen. 

„Me, Imelda I am the headteacher of Simba vision school. Ich bin so stolz dank der neuen Klassenräume nun die offizielle Registrierung der Schule erreicht zu haben. Unsere Schule mit 110 Kindern ist die kleinste und jüngste Schule. Aber unser Team kümmert sich voll Begeisterung um all unsere Schüler die mehrheitlich aus den ärmsten Maasai Familien dieser Gegend kommen. Gerade in diesen Zeiten der Dürre die wir in den letzen Monaten durchgemacht haben, waren und sind wir emotionaler Anker-, Bildungs- und Versorgungsstelle für unsere Kinder.“

Die Worseg vision, so Headteacher George, ist besonders stolz auf die neu eingerichteten Montessoriklassen. Wir sind die einzige staatliche Schule mit solch einem Vorschulprogramm und wurden bereits gebeten unser Montessori Know how auch an andere Schulen weiterzugeben. Wir danken ganz besonders Elfi die uns die letzten Wochen mit ihren Lehrtechniken beiseite gestanden ist und uns den neuen Drucker gekauft hat. Von staatlicher Seite werden wir weitere Lehrer bekommen doch fehlt es uns an einem weiteren Lehrerhaus. Dafür hoffen wir bald genügend finanzielle Mittel zu haben. Alleine schaffen wir das nicht, wir brauchen dafür Hilfe von auswärts.

Ausbau der Berufsschulen

 Seitdem Africa Amini  2016 offiziell zu einer Open Vocational training school geworden ist, weiten wir unsere Berufsausbildungen aus. Neben der Gruppe an Mechanikern, Tischler und Maurerlehrlingen, die unter der Aufsicht von Teacher Frank (Mechanikerlehrer), teacher Peter (Tischlerlehrer) und teacher Albert (Mauererlehrer) und von Luc in Englisch unterrichtet wurden, begannen wir nun auch einen Kurs für Schneiderinnen in der Frauenwerkstätte und einen von offizieller Stelle zertifizierten Computerkurs im Computercenter der Hil Fundation.

Teacher Clement, Koordinator des Vocational training Programmes, einer unserer längsten Mitarbeiter freut sich über die Entwicklung in den letzten Jahren.“ I always wanted to run my own vocational training center. Now I can do it with Africa amini. It makes me feel very proud. Aber was mich am meisten freut, so Clement: Wir waren die beste vocational training school in unserer Region im letzten Jahr und all unsere Lehrlinge haben bereits einen Job. Wir haben unser Ziel erreicht, Burschen aus den ärmsten Familien bekommen eine Startbasis für ihr Leben. Das macht mich glücklich.“

Es freut mich auch sehr, dass ich unsere Frauengruppe nun auch als Teil des berufsfortbildenden Programmes sehen kann. Denn seitdem Reinhild Wendl im Februar in Momella war, werden nun erstmalig sechs junge Mädchen in die Schneiderkunst eingeführt und in zwei Jahren mit einem offiziell anerkannten Zertifikat entlassen werden.

Ob Paolo, mit seinem mittlerweile profunden Permakultur-Wissen und seiner Liebe zu unseren Gärten und Pflanzen auch Teil der Berufsschulen werden wird? Wir fragen derzeit im Bildungsministerium ob eines möglichen Lehrprogramms nach. Doch es sieht so aus, dass wir mit diesem Permakultur-Wissen tatsächlich Vorreiter sind und es im tansanischen Berufsschulsystem noch nicht verankert ist. Doch mit oder ohne Zertifikat, die Moringa-Bäume in unseren Plantagen wachsen und wachsen…. Und so einige Maasai in der Nachbarschaft wollen es Paolo nachmachen und von ihm lernen. Und wir sind stolz in der Lodge nun unsere eigenen Moringa-Produkte auf den Markt zu bringen.

Auch in der Erich Plasonig Werkstätte erfreut sich Garagenleiter Mr. Mfuse, der zunehmenden Nachfrage. Neben den Fahrzeugen von Africa amini alama und Africa amini life nehmen mittlerweile von Tomatentrucks bis Kleinstfahrzeuge unsere Leistung in Anspruch.

Waisenhaus

 „I am Elias a social worker and together with Mama Christopher and my team, we give our children a loving home.“ Wir betreuen nun 39 Kinder und haben im Jänner Liona ( ein Baby dessen Mutter bei der Geburt gestorben ist) bei uns aufgenommen. Abgesehen von Liona und Faith sind bereits alle Kinder in der Schule und nachmittags freuen sich die Kinder nach den Hausaufgaben auf Radfahren oder Fußballspielen. Am Wochenende gehen wir zum Fluss, in die Kirche, zum Hippo Pool, veranstalten unser eigenes Kino oder machen Ausflüge ins Dorf und entfernte Gegenden. Besonders aufregend war der Ausflug zum Kilimanjaro Airport. Zum ersten Mal ein Flugzeug in echt zu sehen. Die größeren Kinder sollen vermehrt mit der Dorfgemeinschaft interagieren dürfen um von verschiedenen Vorbildern zu lernen und auf Herausforderungen in der Alltagswelt vorbereitet zu werden.

 

Administration

 Leonard unser Accountant und Human Ressources Manager hat ob der neuen Steuergesetze und angesichts der strengen Auditing Bestimmungen viel administrative Arbeit. Im Hintergrund und als mein Assistent, ist er Ansprechpartner für jegliche Probleme und Anfragen von Seiten der Angestellten. Eine Position in der man sich nicht immer beliebt macht, oft nein sagen muss.“ I am used to be the bad guy, but as long as it helps the organization it is ok for me. “ Dank der genauen Budgetplanungen und Buchhaltung sind wir bestens auf das bevorstehende Auditing im Mai vorbereitet.

Africa Amini Life

 Seinem office gegenüber sitzt Georgina als Koordinatorin und Ansprechpartnerin für alle Belange der Gästen und Helfern. Ein Ruhepol, immer gelassen, stets freundlich und verantwortungsvoll, wird mit Anfragen und Wünschen die auf sie zukommen, eingegangen. Wir wünschen ihr für ihre bevorstehende Babypause von 4 Monaten alles Gute und sind dankbar, dass sie in den letzten Monaten Naki eingeschult hat, die nun ihre verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen wird. Beide arbeiten für Africa Amini Life zusammen mit Lesse als Lodge Manager, Neema als Leiterin der Gästehäuser und Peace die für das Hillside zuständig ist.

Was wäre Africa Amini ohne unseren erfahrenen, einfühlsamen Guides Charles, Munichi, Remtula in Momella und Boniface mit Elias in der Lodge. Ob bei den nature walks, auf einer Safari oder erklärend beim Rundgang durch die Projekte; Ihr Lachen, ihre aufrichtige Begeisterung für das Projekt, ihr so lange zu uns stehen, macht sie zum Pfeiler der Africa Amini-Familie.

Lassen wir nun Lesse zu Wort kommen, der in den letzten Monaten in der Lodge alle Hände voll zu tun hatte. Und das ist gut so, denn wir haben uns mittlerweile als Maasai Lodge am Fuße des Kilimanjaro einen besonderen Ruf aufgebaut: Ein Muss für alle jene Afrika Interessierten, die die Maasai-Kultur hautnah miterleben, die Kraft Afrikas mit ihrer Natur wirklich spüren und zugleich Gutes tun wollen. „Ich liebe meine Herausforderung hier und sehe meine größte Aufgabe darin, das Team hier zusammen zu halten und uns als eine Familie zu sehen. Wenn jeder einzelne seine Verantwortung kennt, seine Arbeit liebt und wir an einem Strang ziehen, wird alles andere folgen… zufriedene Gäste, Hilfe für die Gemeinde und ein stetes finanzielles Wachstum.“

AAA/AAL bald in Virtual Reality

 Wir freuen uns schon über die besondere mediale Präsentation von Africa Amini Alama und Life mittels virtual reality. Zwei Wochen lang war Sven mit seinem Team, Drohne, 360 Grad Video und Foto und vielen Spezialaufnahmen vor Ort um in Zukunft Menschen eine noch bessere Life Einsicht in unsere Projekte und Übernachtungseinrichtungen zu geben. Wir warten gespannt auf dieses Meisterwerk!

 

Spezialreise – November 2017 (limitierte Plätze!)

 Es ist soweit: die Spezialreise nach Tansania inklusive Safari für alle AAA-UnterstützerInnen ist fertiggestellt!

  1. Informationen zur Spezialreise
  2. Anmeldeformular (bitte Doppel- oder Einzelzimmer ankreuzen)
  3. Häufige Fragen & Antworten

Die Reise ist auf 12 Plätze limitiert und Anmeldeschluss ist der 30.4.2017 (first come, first serve).

Die Flüge sind selbst zu buchen, eine Empfehlung findet ihr im Download 1 „Informationen zur Spezialreise“ auf Seite 2. Für die Online-Bucher empfehlen wir die Buchung direkt über https://www.ethiopianairlines.com/AT/DE/

Bei Fragen könnt ihr gerne Michael Mangl (mm@africaaminialama.com) kontaktieren. Auf einen unvergesslichen Aufenthalt mit tollen Eindrücken.

Wir schauen nach Osten Richtung Kili…Wir schauen nach Westen Richtung Meru…

Unser Team hier im Meru und Maasai Land ladet Euch ein mit uns zu schauen und  gemeinsam zu wirken! Unsere Kinder gehen voran, folgen wir Ihnen!

Ihre Cornelia Wallner-Frisee, Momella, Ostern 2017

SPENDENINFORMATION, IBAN: AT141200051846031508, Spenden sind steuerlich absetzbar.

 DANKE AN ALLE UNTERSTÜTZER/INNEN!

www.africaaminialama.com    AAA auf Facebook

 

 

 

 

 

 


mehr

Der Koordinator von Weltweitwandern-wirkt! in Nepal, Sudama Karki, schrieb Anfang April gerade folgende Nachricht:

„Actual stage of our Bottle House and Kundalini school for 450 Poor children with quality Education! It is expanded in own 11 Ropanies of Land.

We will be the only School (I believe) having Horse Riding and Music in our course Book!! Green Vegetable Fields, enough play Grounds, a Library and a curriculum base, Book less (students without any books) course of Study will be our new Features!! 

Trying to serve Practical Base Education in very reasonable cost to the society with Non Profit Motive!
Till 9 class upgraded. Sorry to say, that for this year we are still not opened for Public, as we have not all facilities, as we planned! Next Year will be Opened for few Limited seats for Public!

Thanks to Wolfgang Nairz, his Wife and Dr. Claus Hammerle for being our Guest in our Bottle House school for incouraging us and listening us so carefully !

We would like to thank heartily all our sponsors , well Wishers for such successful project!

Still in 2 Weeks need to finished so many things like Toilets, easy road Access to school for Children ! Probably one Mini Bus!!!“

Mehr Infos unter: www.weltweitwandernwirkt.org

PS: Christian Hlade via Facebook, 2. Mai 2017:

LIEBSTE GRÜSSE AN EUCH VON DER BERÜHRENDEN ERÖFFNUNG DES NEUEN SCHULBAUES DER ECOLE VIVANTE / AUS MAROKKO!

Wir sind gerade mit einer speziellen Reisegruppe aus Förderern, Freundinnen und Journalisten in Marokko um hier den von uns finanzierten Schulneubau für das Colege vivante einzuweihen. https://www.facebook.com/weltweitwandernwirkt/

Mehr Infos: http://www.weltweitwandernwirkt.org/bildungsprojekte-marok…/


mehr

2012 hatte ich Elias Bierdel zur Global-Player-Kalenderseite „Das Drama im Mittelmeer“ als Autor gewonnen. Seither sind für fast fünf Jahre vergangen und an den Fluchtursachen hat sich nichts geändert. Wir in der EU und auch andere Industriestaaten profitieren nach wie vor an den unfairen Handelsbeziehungen mit Afrika, die so viele Menschen verzweifeln lassen und eben in die Flucht treiben. Leider wird auch in der EU fast nur mehr von Abschottung und Schließung von Fluchtrouten gesprochen (darunter auch der österreichische Außenminister, zuständig auch für die Entwicklungszusammenarbeit) anstatt endlich auch Programme zur Verbesserung der Lebens- und Handelsbedingungen in afrikanischen Ländern zu starten. 

Hans Bogenreiter

 

 
 
Zeit im Bild hat ein neues Video hinzugefügt: Bierdel: „Es ist eine abscheuliche Heuchelei“.

„Es ist eine abscheuliche Heuchelei“ – Menschenrechtsaktivist Elias Bierdel meint Im Zentrum: „Wer sich brüstet, dass er die Balkanroute dicht gemacht hat, der hat dafür gesorgt, dass jetzt mehr Menschen auf den anderen Routen sterben“:

 
 

mehr