IMARAN Newsletter: Ausblicke im neuen Jahr

 


Liebe Freunde und UnterstützerInnen von IMARAN

Die Schule von Intadeynawen hat am 3. Jänner 2017 die Lebensmittel für das nächste halbe Jahr bekommen.

Wir haben beschlossen die Hälfte des Geldes jetzt zu überweisen und den zweiten Teil erst dann zu geben, wenn die Schule wieder Bedarf hat. Das soll verhindern, dass zu viele Lebensmittel gekauft werden, die dann verderben könnten. Der verantwortliche Lehrer Akoli Ghousman hat gemeinsam mit unserem lokalen Partner Sidi Alounbush die nötigen Lebensmittel in Arlit gekauft und in die 80 km entfernte Schule transportiert. Dort wurden sie unter der Aufsicht des ettebel („Dorfvorsteher“) Ibrahim Alhassan in einen leeren Raum der Schule geschlichtet.

Gekauft wurden (um EUR 1.464,- / 960.000 CFA):
375 kg Reis, 300 kg Nudeln, 150 kg Hirse, 36 kg Tomatenmark, 3 kg Maggi-Würfel, 80 kg Zucker, 48 kg Trockenmilch, 50 kg Salz, 20 kg Biscuits

Die fünf Klassen haben 57 SchülerInnen (39 Buben, 18 Mädchen); das sind um acht Kinder mehr als im Jahr davor. Drei Lehrer unterrichten und ein eigener Koch kümmert sich um die Verpflegung, da mittlerweile alle Kinder unter der Woche in der Schule übernachten. Sie gehen erst am Wochenende zu ihren Lagern zurück, da diese im Moment (aufgrund der Weidemöglichkeiten der Tieren und des Wasserbedarfs) zu weit entfernt sind. Im letzten Jahr konnten zehn SchülerInnen die nächst höhere Klasse (6ième) in Arlit besuchen. Das im Februar 2015 von uns finanzierte Solarpanel funktioniert einwandfrei. Es wurde auf dem Dach montiert und beleuchtet den Aufenthalts- und Schlafraum der Kinder.

Unser Ziel für 2017: eine „Küche“ für die Schule

Nachdem Assa bei jedem Wetter im Freien kochen muß und z.B. bei starkem Wind gar nicht kochen kann, oder das Essen dann voll mit Staub und Sand ist, bittet uns die Schule um die Finanzierung einer „Küche“. Das bedeutet die Errichtung eines kleinen Raumes aus Lehmziegeln (4×4 Meter), mit Zement verputzt und einem Dach aus Wellblech (wegen der zunehmenden Starkregen), der zum Kochen dient und gleichzeitig als Vorratsraum genutzt werden kann.

Kosten: ca. 800 Euro (Material, Arbeiter, Lieferung von Wellblech und Metall aus Arlit)

Bitte unterstützt uns weiterhin, damit wir die Reisschüsseln der Kinder von Intadeynawen füllen und die „Küche“ bauen können. Danke im Voraus!

Vorschau auf Feste, bei denen IMARAN wieder mit Informationen, Schmuck, Kunsthandwerk und Waxprints vertreten sein wird:
27. Mai Südwindfest Wien, 16. bis 18. Juni Chiala Afrika Graz, 18. August bis 5. September Afrikatage Wien

Freut Euch auf die neue Schmuckkollektion! Schmiede in Agadez und Niamey arbeiten bereits daran!

Herzliche Grüße
Ines Kohl / Akidima Effad
IMARAN, für Zusammenarbeit und Selbsthilfe

Schulgeld und Spenden bitte an: Aki­di­ma Effad, Raiff­ei­sen­lan­des­bank NÖ-Wien, BIC: RLNWATWW, IBAN: AT10 3200 0000 1018 7037

Um in Zukunft über unsere Aktivitäten informiert zu werden, tragen Sie sich/tragt Euch bitte in den Newsletter ein: http://www.imaran.at

 


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