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FEIERLICHE ZEREMONIE ZUM BAUSTART DER KUNDALINEE SCHOOL
Ein historischer Tag für „Weltweitwandern Wirkt” und alle unsere tollen UnterstützerInnen: Im Rahmen einer großen, bunten Hindu-Zeremonie erfolgte am 1. April der offizielle Baustart der Kundalinee School. Strahlende Gesichter bei SchülerInnen & LehrerInnen, unserem Projektarchitekten Johannes Würzler, dem Projektbetreiber Sudama Karki und der gesamten Dorfgemeinschaft. Sieh hier, wie der Bauplatz von einem Hindu-Priester gesegnet und mit Blumen, Räucherstäbchen, Musik und Tänzen feierlich eingeweiht wurde.
Wenn du dieses Schulprojekt mit einer Spende unterstützen willst: http://www.weltweitwandernwirkt.org/bildungsprojekte-nepal/…
 

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Das nach dem schweren Erdbeben 2015 völlig zerstörte Kinderheim wurde mit Spenden von Weltweitwandernwirkt! neu aufgebaut. Am Grundstück daneben sind die Arbeiten für ein weiteres Heim für 100 Kinder gerade voll im Gange. Der Rohbau wurde bereits fertig gestellt, bei einigen Häusern wurde bereits das Dach aufgesetzt.

Schule in Hile

Auch in Hile, einem Sherpadorf im Everest-Gebiet, wurde das vom Erdbeben zerstörte Schulgebäude wieder aufgebaut. Mittlerweile ist der Schulbetrieb wieder voll im Gange. Der nächste wichtige Schritt liegt darin, die Ausbildung der LehrerInnen und die Qualität der Unterrichtsmaterialien zu verbessern. Seit Dezember 2016 erstrahlt das Schulgebäude in neuem Glanz, was für alle Kinder und LehrerInnen in Hile eine große Freude ist. Lehmziegel wurden selbst hergestellt, auch für den Außenputz wird als Material Lehm verwendet. Das verleiht der Fassade der Schule ein sehr schönes und traditionelles Aussehen.

Kundalinee School

Ein neues, fantastisches Schulprojekt für 400 Kinder in der Nähe der Bottle Houses am Stadtrand von Kathmandu ist im Entstehen. Die Kundalinee School soll in zweierlei Hinsicht neue Maßstäbe setzen. Zum einen als ökologisch-nachhaltiges Schulzentrum, das sich harmonisch in die Tradition und Kultur der Umgebung einfügt. Zum anderen wollen wir mit einem pädagogisch sehr modernen Konzept eine Musterschule entwickeln, die es Kindern ermöglicht, zu offenen, kritischen und eigenverantwortlichen Menschen heranzureifen. Dies ist sehr wichtig, da die traditionellen, staatlichen Schulen in Nepal sehr konservative und starre Unterrichtskonzepte verfolgen.

Unser professionell mit dem Projekt betrauter Architekt Johannes Würzler befand sich im Dezember 2016 vor Ort, um alle Vorbereitungen für einen optimalen Baustart Ende Jänner 2017 zu treffen. Die letzte von ihm erstellte Visualisierung (siehe unten) lässt erahnen, welche enormen Dimensionen dieses Schulprojekt mit einem Finanzierungsbedarf von rund 1 Mio. Euro hat. Der gesamte Schulkomplex besteht aus acht Einzelgebäuden und einer großen Sporthalle, die zum Großteil aus Bambus errichtet werden soll. Für die Klassengebäude kommen traditionelle Baustoffe wie Lehmziegel, Holz und Flaschen zur Verwendung. Die Lage des Grundstücks, auf dem sich das Schulzentrum befinden wird, zeichnet sich durch eine sehr sonnige Lage aus. Deshalb war es bei der Planung für unseren Architekten sehr wichtig, die Position der einzelnen Gebäude so auszurichten, dass diese im Sommer bestmöglich der Sonne abgewandt sind. Zudem kommen während der heißen Sommermonate auch Sonnensegel zur Beschattung der Innenhöfe zum Einsatz. Im kurzen, kalten Winter hingegen ist die großzügige Besonnung des Grundstücks natürlich sehr willkommen.

 

NEUE BALKONE FÜR DIE „BOTTLE HOUSES” IN NEPAL

Der von uns engagierte und finanzierte Projektarchitekt der Kundalinee School – Johannes Würzler – ist seit drei Tagen wieder in Nepal. Seine erfreuliche Nachricht: Die „Bottle Houses” bieten den Kindern mit neuen, großzügigen Balkonen aus Holz nun eine zusätzliche, sehr einladende Begegnungszone im Außenbereich. Johannes ist happy – wir auch! Wenn du mehr über dieses Projekt erfahren oder es mit einer Spende unterstützen willst: http://www.weltweitwandernwirkt.org/


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Ein Einzelner kann eine Menge tun, um seine Umgebung zu verbessern. Davon handelt die Geschichte von Philip Munyasia, dem 33-jährigen Gründer von OTEPIC. Die Grassroots (Graswurzeln) Organisation ist eine Bewegung, die aus der Basis der armen Bevölkerung in der Stadt Kitale im Nordwesten Kenias entstanden ist. Aufgewachsen unter ärmsten Bedingungen in einem Slum in Kitale als jüngster von acht Brüdern, erhielt er als einziger die Chance auf eine Ausbildung. Er nutzte sein Privileg und seine damit erworbenen Fähigkeiten, um die Lebensbedingungen in seinem Township und darüber hinaus zu verbessern.


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Das neue Jahr startet an der école vivante tiefverschneit und winterlich still im Aït Bouguemez, dem „Tal der glücklichen Menschen“ im hohen Atlas (siehe Foto). Eine schöne Zeit, um inne zu halten, still zu werden und sich auf das Wesentliche zu fokussieren. Die bevorstehenden Feierlichkeiten für die Eröffnung des Collèges Ende April werden nun detailliert geplant. Das Jahresthema „sich öffnen, sich präsentieren“ passt wunderbar dazu und erfordert von Lehrern, Schülern und allen Mitwirkenden an der école vivante Reflexion, sich bewusst werden und zu fokussieren.

Die Schüler bereiten sich nun auf die schriftliche Semesterprüfung vor. Neu gelerntes, erfahrenes wird individuell und in Gruppen resümiert. Die Schulkinder erstellen einen individuellen Lernnachweis, der aufzeigt, was im vergangenen Semester gearbeitet wurde. Diese Lerntagebücher helfen, Wissen zu strukturieren, Erfahrungen festzuhalten und weiterführende Fragen zu entwickeln (Foto unten: Vorbereitungen für die Semesterprüfung).

Der Höhepunkt in diesem Monat sind die Vorbereitungen und die Durchführung des village vivan’te.. Wie bereits im vergangenen Jahr konzipieren die Schulkinder zusammen mit den Lehrpersonen ein eigenes Dorf mit Café, Bäckerei, Frisör, Souk (Markt) und verschiedenen Aktivitäten. Dazu wird eigenes Geld gedruckt, Produkte werden hergestellt, Preise festgelegt und Stände aufgebaut. Am Ende dieser Projektwoche dürfen alle Beteiligten einen Tag lang in ihrem village vivant’e leben, arbeiten und einkaufen. Ein großartiges Erlebnis mit vielfältigen Lernmomenten (siehe Foto).

Nach diesen vielfältigen Erfahrungen und nach Abschluss der Semesterprüfungen gehen die Schulkinder und das gesamte Team nun in die verdienten Ferien. Das neue Semester wird uns viele neue spannende Lernfelder eröffnen. So sind auch unsere Freunde Lukas und Joana bereits im Aït Bouguemez angekommen und haben erste Vorbereitungen für das Projekt „Permakultur am campus vivant’e“ getroffen (Foto: Aufbau der Wetterstation für das Projekt). Wir freuen uns darauf und werden dich auf dem Laufenden halten!

Eine Rückschau mit Fotos von Isabelle Saluz, siehe: http://www.weltweitwandernwirkt.org/2017/02/07/campus-vivante-im-jaenner-2017/

 

 


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Schulbrote-web

Das Ärzte-Ehepaar Dr. Andrea Hofer und Dr. José Torres Noriega wanderte im Jahre 2005 nach Lima aus. Die aus Waltersdorf bei Baden stammende Niederösterreicherin hat ihren Mann beim Studium in Wien kennengelernt. José Torres Noriega stammt aus einer privilegierten Schicht in Lima, sein Vater war Anwalt, seine Brüder sind ebenfalls Advokaten, es gibt mehrere Ärzte in der Familie.

 Als das Ehepaar die Armut in den Randbezirken der peruanischen Hauptstadt sah, war ihnen klar, dass sie etwas tun möchten.


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Consultation-web1977 kam die junge oberösterreichische Medizinerin Barbara Wiser nach Indien, damals ein Sehnsuchtsort so viele junger Menschen in Europa und Nordamerika, die dort neue Inspirationen suchten. Sie wollte in Himachal Pradesh, einem für Indien eher kleinen Bundesstaat an der Grenze zu Tibet, Joga lernen. Darüber hinaus faszinierte sie die klassische indische Musik. Sie wollte nur drei Monate bleiben, es wurde ihr Lebensmittelpunkt, nicht nur durch die Heirat mit einem indischen Sänger und der Gründung einer Familie, sondern auch durch ihren schon über 35 Jahre währenden Einsatz als Ärztin und Entwicklungsexpertin für arme und benachteiligte Menschen (siehe Details in ihrem Lebenslauf). Nach Österreich kehrt sie aber regelmäßig zurück, vor allem um Unterstützung für ihre Projekte zu werben.


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