Ein Einzelner kann eine Menge tun, um seine Umgebung zu verbessern. Davon handelt die Geschichte von Philip Munyasia, dem 33-jährigen Gründer von OTEPIC. Die Grassroots (Graswurzeln) Organisation ist eine Bewegung, die aus der Basis der armen Bevölkerung in der Stadt Kitale im Nordwesten Kenias entstanden ist. Aufgewachsen unter ärmsten Bedingungen in einem Slum in Kitale als jüngster von acht Brüdern, erhielt er als einziger die Chance auf eine Ausbildung. Er nutzte sein Privileg und seine damit erworbenen Fähigkeiten, um die Lebensbedingungen in seinem Township und darüber hinaus zu verbessern.


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Das Ärzte-Ehepaar Dr. Andrea Hofer und Dr. José Torres Noriega wanderte im Jahre 2005 nach Lima aus. Die aus Waltersdorf bei Baden stammende Niederösterreicherin hat ihren Mann beim Studium in Wien kennengelernt. José Torres Noriega stammt aus einer privilegierten Schicht in Lima, sein Vater war Anwalt, seine Brüder sind ebenfalls Advokaten, es gibt mehrere Ärzte in der Familie.

 Als das Ehepaar die Armut in den Randbezirken der peruanischen Hauptstadt sah, war ihnen klar, dass sie etwas tun möchten.


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Der PROSI Supermarket ist in Wien längst kein Geheimtipp mehr, sondern seit 17 Jahren eine besonders beliebte Adresse für einen Einkauf von exotischen Lebensmitteln und Waren aus über 60 Ländern. Cosmetic & Hair World, Kurse für internationale Küche, jährliche Straßenfeste (siehe Standard-Artikel vom 15.7.2016) bzw. PROSI eXotic Bälle und seit Juni 2016 ein indisches Restaurant vervollständigen das Angebot. Aus Dankbarkeit für seine KundInnen etablierte der aus dem indischen Bundesstaat Kerala stammende Firmengründer und Geschäftsführer Prince Augustin Pallikunnel (am Foto der Herr mit Brille) 2011 die PROSI Global Charity.


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Consultation-web1977 kam die junge oberösterreichische Medizinerin Barbara Wiser nach Indien, damals ein Sehnsuchtsort so viele junger Menschen in Europa und Nordamerika, die dort neue Inspirationen suchten. Sie wollte in Himachal Pradesh, einem für Indien eher kleinen Bundesstaat an der Grenze zu Tibet, Joga lernen. Darüber hinaus faszinierte sie die klassische indische Musik. Sie wollte nur drei Monate bleiben, es wurde ihr Lebensmittelpunkt, nicht nur durch die Heirat mit einem indischen Sänger und der Gründung einer Familie, sondern auch durch ihren schon über 35 Jahre währenden Einsatz als Ärztin und Entwicklungsexpertin für arme und benachteiligte Menschen (siehe Details in ihrem Lebenslauf). Nach Österreich kehrt sie aber regelmäßig zurück, vor allem um Unterstützung für ihre Projekte zu werben.


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Poldi-Burschen-webIn Chimalhuacan (Zwei-Millionen-Vorstadt von Mexiko City) in der Diözese Texcoco hat die pensionierte AHS-Lehrerin und salesianische Laienmitarbeiterin Mag. Leopoldine Ganser gemeinsam mit einem niederösterreichischen Priester in den 1990iger Jahren ein Jugend- und Sozialprojekt auf einer ehemaligen Müllhalde aufgebaut. In verschiedenen Gebäuden wurden eine Bäckerei, eine Näherei, ein Medizinzentrum, Schulklassen für Analphabeten und eine Mehrzweckhalle, wo viele Kurse abgehalten werden, eingerichtet.


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Bhelwara-webDie Bedrohung des indischen Flusstales Karanpura Valley im Bundesstaat Jharkhand durch Kohletagebau, geplant von der indischen Zentralregierung, gab den Anlass zur Gründung des 2Flüsse Freundschaft Projekts im Frühjahr 2012. Gemeinsam mit „2Rivers Friendship Project“ sind Personen und Organisationen weltweit aktiv, um den Widerstand gegen die Zerstörung des fruchtbaren Flusstales zu unterstützen. 200 indigene Dörfer entlang der Damodar, so der Name des Flusses im Karanpura-Tal, sind von Zerstörung bedroht, wenn die Kohleförderung von der indischen Regierung weiter forciert wird.


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