Geförderte Projekte


Eine gemeinsame Vision – durch ANSTOSS geförderte Projekte

„Unsere Arbeit besteht darin, Kindern nicht nur das zu geben, was sie unmittelbar zum Leben brauchen,
also Essen, Schule, Spiel und Sport, sondern vor allem eine Hoffnung auf ein gerechtes und würdiges Leben.“ Javier Zanetti*  

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 Tansania: Integration und Konfliktlösung durch Sport

care-logoCARE setzt sich mit der „Study & Play Initiative“ für verbesserte Bildungschancen für Mädchen und Jungen aus Hirten-Nomadengemeinschaften in Tansania ein.


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Impressionen zum Projekt in Tansania, Foto: CARE

Impressionen zum Projekt in Tansania, Foto: CARE

Tansania ist eines der ärmsten Länder der Welt, 33,4% der Bevölkerung leben unterhalb der Armutsgrenze von 1,25$ pro Tag. Besonders unter HirtennomadInnen ist die Armut überdurchschnittlich weit verbreitet. Deren mobile Lebensweise gepaart mit Landknappheit führt zunehmend zu Konflikten mit der sesshaften Bevölkerung, die Landwirtschaft betreibt. Die Bildungssituation der Kinder von Hirtengemeinschaften, besonders von Mädchen, ist durch zu wenig gut erreichbare Schulen und sprachliche Barrieren besonders schlecht.

CARE nutzt die einigende Kraft des Sports, um die Auswirkungen sozialer Ungerechtigkeit gegenüber marginalisierten Kindern und jungen Erwachsenen der Nomadengemeinschaft im Bezirk Mvomero, Region Morogoro zu minimieren. Die „Study & Play Initiative“ fördert verbesserten Zugang zu Grundschulbildung von Nomadenkindern und setzt sportliche Aktivitäten zur Förderung des friedlichen Zusammenlebens ein. Sport (traditionelle Spiele, Fußball, Netzball, Basketball, Volleyball, Tanzen, etc.) ist ein hervorragendes Mittel um marginalisierte Gruppen sozial einzubeziehen und Kinder bei der Entwicklung von Führungsqualitäten zu unterstützen, was besonders für Mädchen wichtig ist.

Die Initiative kommt 1.300 Schulkindern (600 Mädchen, 700 Burschen) zugute. Es werden Sportaktivitäten geplant, Wettkämpfe organisiert, verschiedene Sportgeräte, Trikots und Erste-Hilfe Ausrüstungen für die Schulkinder bereitgestellt, sowie LehrerInnen und Jugendliche für die Durchführung der geplanten Aktivitäten ausgebildet und Gruppentreffen zur Sensibilisierung der Familien und Gemeinschaften abgehalten.

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 Projekt „Sport für Entwicklung in Keta“ (Ghana)

fairplayIm Jahr 2012 wurde mit Unterstützung des österreichischen Sportministeriums ein Projekt in Keta/Ghana initiiert. Hauptvorhaben dieses Bauprojektes war die Errichtung eines Mehrzweckplatzes für Handball, Volleyball, Basketball und Fußball an der Keta Senior High and Technical School und die Zurverfügungstellung von Trainings-, Spiel- und Workshop-Utensilien.

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Studenten der Keta Senior High and Technical School in Ghana helfen beim Bau der Mehrsportanlage. Foto: Heloo Ketascho

Studenten der Keta Senior High and Technical School in Ghana helfen beim Bau der Mehrsportanlage. Foto: Heloo Ketascho

Die Bevölkerung von Keta lebt hauptsächlich vom Fischfang, dem Kleinhandel und der Subsistenzlandwirtschaft. Alle drei Erwerbsquellen sind durch die fortschreitende Küstenerosion stark beeinträchtigt. Die meisten Familien leben unter der Armutsgrenze und können sich häufig die Ausbildungskosten der Kinder nicht leisten. Durch die Strukturanpassungsmaßnahmen der ghanaischen Regierung wurde in den letzten Jahren sehr wenig in den ländlichen Schulsektor investiert.

Im Mittelpunkt des sozialen Lebens in Keta Town steht u.a. das Schulzentrum. Unter der Bezeichnung Keta Senior High and Technical School wird ein Zentrum aus Kindergarten, Volksschule, Hauptschule und Gymnasium verstanden. Insgesamt besuchen 3.550 SchülerInnen die Schulen des Zentrums. Die Keta Senior Technical High School verfügt über keinerlei Infrastruktur zur Ausübung von Teamsportarten. Dementsprechend stellte die Errichtung einer Mehrzwecksport-Anlage für die BewohnerInnen, insbesondere für die Jugend, eine große Chance dar.

Hauptziele des Projektes sind die Erhöhung der Partizipation an Sportaktivitäten in Keta Town und Umgebung, die Stärkung der Teilhabe von Mädchen sowie die Förderung der Bildung und Gleichberechtigung von Mädchen, die Förderung der UN Millennium-Entwicklungsziele in den Bereichen Sport, Gesundheit und Hygiene sowie die Förderung der sozialen Kohäsion und des friedlichen und harmonischen Zusammenlebens.

Da die Förderung des Sportministeriums für den Bau des Mehrzweckplatzes verwendet wurde, sind weitere finanzielle Mittel vonnöten, um die inhaltlichen Zielvorhaben des Projektes umfassend und nachhaltig umzusetzen.

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 Projekt Deportivo Don Bosco, Mexiko/Chimalhuacan

 

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Eine Mannschaft im Rahmen des Projekts in Mexiko mit der Initiatorin Leopoldine Ganser. Foto: privat

Eine Mannschaft im Rahmen des Projekts in Mexiko mit der Initiatorin Leopoldine Ganser. Foto: privat

1996 startete ich im Rahmen des Entwicklungshilfeprojektes „Jugend- und Sozialzentrum Chimalhuacan“ am Stadtrand von Mexico-City eine Fußball-Liga für arme Kinder und Jugendliche. Die Liga umfasst „Microponys“ von 5 bis 7 Jahren, Ponys im Alter von 7 bis 9 Jahren, Kinder bis 13, Jugendliche bis 16, U 21, Frauen und eine offene Kategorie. Für MexikanerInnen ist ja Fußball die Sportart Nr. 1 und nach Niederlagen bei Länderspielen versinkt eine ganze Nation in Trauer! In den Armenvierteln ist Fußball die Sportart, die über kulturelle, politische und religiöse Grenzen hinweg, die Gemeinschaft eint. Fußball als Mannschaftssport hilft Jung und Alt von Armut und Tagesproblemen für einige Zeit herauszuholen und Freude und Bewegung in ihren Alltag zu bringen.

Meine persönliche bewegendste Erfahrung war die Heilung eines fünfjährigen leukämiekranken Buben, dem wir neben den nötigen Medikamenten auch einen vom mexikanischen Kicker-Idol Hugo Sánchez signierten Fußball an sein Krankenbett legten und den er wie einen Schatz hegte. Wir alle sind überzeugt, dass die Freude, die ihm der Anblick des Fußballes bereitete, viel zu seiner vollständigen Genesung beigetragen hat – heute ist Dante 16 Jahre, spielt begeistert Fußball und ist überzeugt: „Un balon me salvo!“ (Ein Ball heilte mich).

Seit Mai 2013 nehmen wir am Förderprogramm der Fundacion Telmex „Futbol Integral“ (TrainerInnen und PädagogInnen bringen den Kindern Aufwärmübungen, die Regeln und Spielweise des Street Soccer sowie pädagogisch aufbereitete Themen näher) teil. Ebenso nehmen wir beim mexikanischen Homeless World Cups teil.

Wir benötigen aber immer wieder Hilfe für die Aufrechterhaltung unserer Liga, unsere Siegerehrungen, gemeinsamen Feiern und den sozialen Auftrag: allen denen zu helfen, die Hilfe in gesundheitlichen oder schulischen Belangen nötig haben.

Mag. Leopoldine Ganser, AHS-Lehrerin

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* Der argentinische Nationalspieler Javier Zanetti gründete mit seiner Frau Paula die Stiftung für eine integrierte Kindheit „Pupi“ (Spitzname Javier Zanetti in Argentinien), sie führt Projekte in marginalisierten Vierteln von Buenos Aires durch, die Kinder aus schwierigen sozialen Verhältnissen „vor dem Scheitern in Schule und Gesellschaft bewahren soll“. 2003 bekam das Ehepaar Zanetti den Preis „l’Altropallone“ – „Der andere Fußball“, der in Italien jährlich Personen der Sportwelt verliehen wird, die sich mit ihrem Einsatz für Solidarität, Gleichheit und Basissport verdient gemacht haben.

 

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