97. Hilfsfahrt von Dr. Euler-Rolle nach Rumänien und Moldawien

Euler-RomafamEinen beeindruckenden Bericht Dr. Euler-Rolle über seine 60. Hilfsfahrt nach Rumänien und die 37. Fahrt in die Republik Moldova vom 24.10. bis 1.11.2015 hat Dr. Euler-Rolle verfasst.

„Wenigstens 8 Tag ausrasten, den Urlaub werden’s schon brauchen.“, meinte liebevoll eine Patientin und abgegeben wurden als besondere Sachen: Boxhandschuhe, Energieduschgel für jeden Tag, Pflegeprogramm für Pigmentflecken, Haarperücken, Geldkassetten, eine CD mit „Das Wandern ist des Müllers Lust“,
Christbaumkerzen und eine 94-jährige Patientin meinte wieder: „Jetzt kann ich wieder nicht schlafen bis sie heil zurück sind.“ Wie schon seit 9 Jahren sammelt, schlichtet und verpackt Frau E. Kozak von den Lisaleuchten in Floridsdorf Waren aller Art, da werden von der Operationsleuchte bis zum Tennisball alles, was transportabel ist, abgegeben. Zusätzlich kauft sie noch Spielsachen ein und schenkt einen Geldbetrag. Ein ganz besonderes Danke.

Die Firmlinge der Pfarre Gersthof haben Sozialaktionen für meinen Hilfsverein gestartet und mir am Ende € 1.300 übergeben. Um diesen Betrag wurde ein neues EKG Gerät samt Zubehör für die Ambulanz in einem Romadorf gekauft und persönlich dort abgegeben. Fr. Dr. Kraft hat Fußballtore für die Kinder dieses Dorfes gekauft. Allseits: DANKE

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Wolfgang Watzak hat mir wieder 4 Paletten Windeln und Verbandstoffe or- ganisiert, Herr Ing. Leutner von der Volkshilfe hat mich netterweise mit vielen Kartons von Müsliriegeln unterstützt. Frau Powolny mit ihren Söhnen hat beim Begräbnis ihres Mannes auf Blumen verzichtet und mir € 900 für Stromeinleitungen in Horlesti übergeben. Frau Anke St. versorgt die Leprakranken mit ihrem Lebenselixier: den Zigaretten. Frau Winner hat in ihrer Schule „tonnenweise“ Schulartikel für das Romadorf ge- sammelt, Mag. Göckel von der Apotheke am Schuhmeierplatz hat mir einen großen Rabatt auf alle gewünschten Medikamente gegeben, Fam. Kern aus Graz diese um € 1.700 gekauft.

Auf Grund des Kurierartikels über die letzte Fahrt im Mai 2015 haben Leser € 3.025 gespendet; um diesen Betrag wurde ein Ultraschallgerät, ebenfalls für die Ambulanz des Romadorfes bei der Stadt Roman, angeschafft. Dem Redakteur Mag. U. Mauch besten Dank für den tollen Artikel.

Über Vermittlung von Fr. Hafner haben wir palettenweise Cappuccino/Espressotassen, Poloshirts und Teetassen von einem Lager in Traiskirchen abgeholt. Fr. Mag. Pieslinger-Huber und ihr Chef Mag. Kaisergruber von der Astro-Pharma hat mir Antibiotika für Rumänien und die Moldova im Wert von zigtausenden Euros zur Verfügung gestellt, ich und alle, denen dadurch geholfen wurde, bedanken sich sehr.

Euler-MaedchenmedizinWas nützen hunderte Kartons mit Spenden, wenn es keinen geeigneten Platz zum Lagern dafür gibt? Seit Jahrzehnten stellt uns Franz und Lizzy Rath ihren Schupfen und ihre Glashäuser dafür zur Verfügung, ich kann immer wieder nur „Danke“ sagen.

Was nützen Spenden und Sammelplatz wenn es keine Transportmittel gibt? Seit ca. 15 Jahren hilft Herr Flaschberger von den Wiener Linien mit einem Sprinter, Herr A. Mayer baut die Sitze aus und übergibt uns das Auto fahrbereit. Seit der gleichen Zeit unterstützt uns die Firma Mercedes Wiesenthal ebenfalls mit einem super Sprinter. Über Vermittlung von Herrn Ing. Litschauer hat mir Herr Mag. Obendrauf diesen verlässlichen Kastenwagen für diese Woche geborgt.

 Nach einer dreimonatigen Vorbereitungszeit, verbracht mit dem Erstellen von Be-willigungen, Listen, Faxe, Scandokumenten, Rechnungen und E-mails, nach der Farbkennzeichnung jedes Paketes nach Empfangsort, nach Fertigstellung der Buchhaltung mit Einnahmen-Ausgaben Rechnungen war es dann endlich soweit:

Am 24.Oktober um 7 Uhr früh fuhren zwei schwer beladene Kastenwägen bei traumhaftem Herbstwetter Richtung Nickelsdorf, wo es nach dem Besorgen der Autobahnvignetten flugs über Budapest zum Grenzübergang Petea ging.

Gesamter Bericht: weiterlesen: www.fegerl.at/roman


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