30 Jahre gelebte und „erfahrene“ Solidarität

Nach einem aufwühlenden Zeitungsbericht über die Armut in Rumänien „verborgte“ der praktische Arzt Dr. Euler-Rolle seine Kinder und fuhr mit seiner Frau im Frühjahr 1988 mit einem Kombi-Auto – vollgeladen mit Verbandstoffen und Lebensmitteln – in das Land des Diktators Ceausescu. Dort, wo viele Menschen keine Medikamente, keine Verbandstoffe, kaum Schuhe und keine Hoffnung auf Besserung hatten.

Es folgten danach zwei Mal im Jahr Hilfstransporte in den armen Osten Europas. Dreißig Jahre lang, 65 Hilfsfahrten nach Rumänien, 41 Fahrten in das ärmste Land Europas, die Republik Moldawien. Zuletzt waren vom 21. bis 29.Oktober 2017 dorthin wieder zwei Kleinbusse vollgepackt mit Lebensmitteln, Medikamenten, Hygieneartikeln und Gehbehelfen unterwegs, wobei ich (Hans von den Soli-Abenteuern) neben Richard, Xaver und Herbert diese Reise, die auch viele kulturelle und landschaftlich reizvolle Einblicke bot, begleiten durfte.

Zwei Tage nach der Rückkehr widmete sich der 74-jährige Arzt in seiner Ordination im 16. Wiener Gemeindebezirk bereits wieder den Leiden seiner Patienten. Und den folgenden, ausführlichen Bericht über die Reise verfasste er wenig später.

http://www.fegerl.at/josef/roman/65.HF/Bericht%2065+41%20Hb%202017.pdf

Fotos: Besuch bei einem armen Mann in Moldawien, der seinen behinderten Bruder betreut. / Kinderzeichnung einer deutsch-moldauischen Schülerin